Über 11.000 Menschen erkranken an Malaria

Foto: epa/Narong Sangnak
Foto: epa/Narong Sangnak

THAILAND:  Unter den 11.600 von Januar bis zum 18. September an Malaria erkrankten Menschen waren 3.036 Ausländer, die meisten davon Gastarbeiter aus den Nachbarstaaten. 

Laut dem Department of Disease Control (DDC) ist die Zahl der Infizierten im letzten Jahrzehnt dank der Aufklärungskampagnen um fast die Hälfte zurückgegangen. Thailand ist weitestgehend malariafrei, Doch ausländische Touristen müssen in den Grenzgebieten zu Laos, Myanmar und Kambodscha mit einer Malariainfektion rechnen. Ein immer größeres Problem werden resistente Malaria-Erreger. Der Plasmodium falciparum wird von Mücken übertragen. Im Vorjahr hatten Forscher resistente Plasmodium-Varianten in Grenzregionen im Norden und Westen von Kambodscha, im Osten von Myanmar, in Thailand und Vietnam nachgewiesen.

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Johann Riedlberger 02.10.15 12:00
Umweltbewegung
Malaria schien in den 60gern schon so gut wie ausgerottet zu sein. Die Wunderwaffe war damals DDT. Ein Insektizid von dem man bedenkenlos einen Esslöffel voll zu sich nehmen konnte. Das Mittel geriet in den Verdacht krebserregend zu sein und wurde weltweit gebannt. Nun stellt sich die Frage ob dieser Verdacht die seitdem millionen Malariatoten rechtfertigt.

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