Trump lädt Duterte ins Weiße Haus ein

Foto: epa/Mark R. Cristino
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WASHINGTON (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat mit dem umstrittenen philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte telefoniert und ihn nach Washington eingeladen. Das Gespräch zwischen den beiden Staatschefs sei «sehr freundlich» gewesen, teilte das Weiße Haus mit. Beide hätten über die Bedrohung durch Nordkorea und die Beziehungen zwischen ihren Staaten gesprochen.

Unter der Vorgängerregierung von Barack Obama war das Verhältnis zuletzt angespannt. Der Demokrat hatte Duterte wegen des brutalen Vorgehens seiner Regierung gegen die Drogenszene des Landes mehrfach ermahnt.

In der Mitteilung des Weißen Hauses vom Samstag fand sich kein Wort Kritik. Zum Thema Drogen hieß es darin: «Sie haben auch über die Tatsache gesprochen, dass die philippinische Regierung sehr hart dafür kämpft, das Land von den Drogen zu befreien, ein Übel, das viele Länder auf der ganzen Welt betrifft.»

Seit Dutertes Amtsantritt im Juni 2016 wurden nach amtlichen Angaben mehr als 2.500 mutmaßliche Drogenkriminelle getötet. Menschenrechtler gehen von mehr als 7.000 Toten aus. Immer wieder gibt es auch Vorwürfe gegen die Polizei, Unschuldige zu erschießen. Duterte brüstet sich damit, früher selbst Dealer getötet zu haben.

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Jürgen Franke 02.05.17 17:45
Trump würde sich auch geehrt fühlen, wie er
mitteilen ließ, mit dem Diktator Nordkoreas zusammenzutreffen, dann kann auch ein Gespräch mit Duterte nicht schaden.
Ingo Kerp 02.05.17 14:10
Es ist zu hoffen, das die Duterte Einladung ins Weiße Haus eine Fake News ist.

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