​Touristen vor tödlichen Würfelquallen gewarnt

Foto: NNT
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KOH SAMUI: Vor den Stränden der Ferieninsel sind Würfelquallen gesichtet worden.

Die Nachrichtenagentur NNT berichtet, seit Anfang des Monats seien mehrere Menschen durch die Nesseltiere verletzt worden. Behörden haben Service-Zentren mit Essigvorräten eingerichtet, da nach einer Berührung mit den Tentakeln der Quallen die Wunden umgehend mit Essig ausgewachsen werden sollen. Hinweise warnen an Stränden vor den gefährlichen Quallen und informieren über Erste Hilfe; anschließend sollten Verletzte ein Krankenhaus aufsuchen. Touristen sollten sich beim Baden vorsehen und nicht nachts im Meer schwimmen.

Es gibt unterschiedliche Arten von Würfelquellen. Die gefährlichen haben meterlange Tentakel, deren Gift einen Menschen unter Umständen innerhalb von wenigen Minuten töten kann. In den letzten Jahren starben in den Feriengebieten mehrere Ausländer und Thais nach der Berührung mit Würfelquellen. Laut den lokalen Behörden werden sie zwischen Juli und November in thailändischen Gewässern gesichtet.

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Leserkommentare

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Hansruedi Bütler 20.08.16 13:30
Quallenabweisende Creme?
Dazu gibt es aber noch keinen konkreten "Schutzhinweis"! Wer das Posting genau liest und versteht, begreift schnell, dass es sich vor allem um Werbung handelt, aber nicht von mir! Es war ja eher eine "Antwort" auf die Frage von John Mujo, der da fragte: "Vielleicht wird die Forschung mal in der Richtung was zum Vorschein bringen, denn diese Badeunfälle werden ja nicht weniger." Meine Anmerkung, dass es bei Chironex fleckeri, mit der dargestellten Begründung, wohl eher wirkungslos sein dürfte. Ich bitte zu unterscheiden, zwischen einem Werbeabdruck und der tatsächlichen Realität, welche ich ja "angehängt" habe. "Schwimmen die Korallen dann weg?" Ja, das ist der gewünschte Effekt um die wenigen Korallen noch zu schützen. :-)) Korallen: Auch unter diesen schönen Meeresbewohnern gibt es einige giftige Exemplare. Zu ihnen gehört die Feuerkoralle, die an Riffhängen im Indopazifik und in der Karibik zu Hause ist. Die Tiere haben Nesselzellen, mit denen sie in die Haut eines Menschen eindringen können, um ihr schmerzhaftes Gift zu injizieren. Die Haut entzündet sich und bildet Blasen. Kurz darauf können Gefühllosigkeit und Muskelkrämpfe an der betroffenen Stelle auftreten. Wurde Hautgewebe zerstört, kommt es zu Blutungen. Wenn Unterwassersportler wiederholt mit den Tieren in Berührung kommen, sind allergische Reaktionen möglich, die bis zum Kreislaufkollaps führen können. Auch hier sei gesagt: Das grösste WISSEN ist oft das UNWISSEN! Ich informiere, statt zu Werben. MfG HRB
Wieland Wenz 20.08.16 11:39
Quallenabweisende Creme?
Ist es jetzt auch erlaubt in den Kommentaren Werbung zu machen? Dieses angepriesene Produkt wirbt selbst damit, es wuerde auch gegen Korallen schuetzen!?? Schwimmen die Korallen dann weg? Gibt man den Produktnamen +Kritik ein, kommt eigentlich nur "positive Werbung", was ich sonst nur von besonders aggressiver Werbung kenne. Darin spiegelt sich der sehr hohe Produktpreis und die laecherlich kleine Produktmenge wieder. Im Jahr 2014 im Oktober fiel das damals einzige Produkt bei Test mit Pauken und Trompeten durch! "Schutz gegen Quallen kaum belegt" . Siehe dazu auch Zeitschrift "Der Hautarzt" (2014/10) . Auf der Flasche des getesteten Mittels, gibt der Hersteller an, es waere noch nicht gegen die Portugiesische Galeere und Würfelqualle getestet. Wofuer brauche ich dann ein Mittel, das bei Sonnenschutz und UV-Schutz jeweils mit mangelhaft bewertet wird?
Hansruedi Bütler 20.08.16 11:27
"Wo ist das POMPEM?"
Hoi Michael, betreffend den hochgiftigen Meereslebewesen, sowie anderen stark toxischen Tieren und Pflanzen, wird so viel Unsinn erzählt, dass es mir manchmal die Zehennägel krümmt. Weil im Zusammenhang mit den diversen tödlichen Badeunfällen durch Quallenbisse, hier im Gegensatz zu Australien, nicht einmal die Medizinal-Personen wirklich etwas dazulernen (so mein Eindruck), finde ich, dass es Sinn macht gute und korrekte Infos breit zu streuen. Gar mancher dieser tödlich verlaufenden Unfällen hätte bei richtiger "Handhabung" NICHT SEIN MÜSSEN! Auch TH muss mit einem eventuell höheren Aufkommen von Würfelquallen rechnen. Die Medizin an den Küsten muss unbedingt Nachrüsten um nicht mehr solchermassen verlaufende Todesfälle zu erhalten. So müsste man endlich wissen, nach welchen Kriterien man einen "Quallenverletzten" beurteilt und dementsprechend behandelt. Man kann nicht zuerst nach den Tieren suchen, sondern muss ENDLICH Lernen, die Verletzungen RICHTIG einzuordnen! Wer weiß schon, dass Chironex fleckeri ihre Stilette mit der Kraft einer Gewehrkugel, direkt in den Muskel katapultiert und daher das starke Gift sofort im Kreislauf verteilt wird. Die volle Wirkung ist SOFORT da! Hingegen und zum Glück, verfügen Carukia barnesi et al. nicht über ein solches Katapult und das Gift wird "NUR" in die Haut injiziert. Daher oft gar keine oder aber eine z. T. stark verzögerten Wirkungseintritt! Gifte sind meine Passion, aber nicht im "negativen Sinn". ALSO, KEINE PANIK WEGEN QUALLEN!
michael meier 20.08.16 09:55
@ Hansruedi
Dein Wissen erstaunt mich immer wieder , aber du bist 900km weit weg von den Drecksquallen , wo ist das POMPEM ??
Wieland Wenz 20.08.16 08:54
@Bütler: Notfalls Googeln
Ja, danke, ich denke auch, ich werde ihren Ratschlag befolgen und werden ueber das Ergebnis wahrscheinlich einen Leserbrief schreiben.