Tod einer Touristin ungesühnt

Archivbild: Jahner
Archivbild: Jahner

HUA HIN: Ein 52-jähriger Chinese hat eine Beschwerde beim Justizministerium eingereicht, weshalb die Ermittlungen im Unfalltod seiner 25-jährigen Tochter nur schleppend vorangehen.

Die junge Frau verbrachte ihren Urlaub in Hua Hin und war im Stadtgebiet mit einem Motorroller unterwegs, als sie an einem U-Turn von einem Van mit hoher Geschwindigkeit erfasst wurde, der Schweinefleisch transportierte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde sie 19 Meter durch die Luft geschleudert, im Krankenhaus erlag sie ihren schweren Verletzungen.

Der Vater ersuchte Hilfe vom Tourismus- und Sportministerium, schließlich hielt sich seine Tochter legal als Urlauberin in Thailand auf. Mit Unverständnis reagiert er auf die ausbleibenden Ermittlungen der Polizei gegen den Unfallverursacher. Eine Strafe blieb bisher aus. Lediglich eine Kompensationszahlung für Schäden von der Versicherung des Vans sei erfolgt.

Er wies darauf hin, dass ihm langsam aber sicher das Geld ausgehe. So muss er jeden Tag 1.000 Baht an das Leichenhaus bezahlen, in dem der Körper seiner Tochter aufbewahrt wird. Ein Rücktransport nach China wäre die Alternative, die Kosten dafür würden sich jedoch auf 100.000 Baht belaufen.

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