Südchinesisches Meer: Duterte warnt China vor «blutigem» Ausgang

Foto: epa/Karl Norman Alonzo/ppd
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MANILA (dpa) - Der neue philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat China am Mittwoch vor einem «blutigen» Ausgang gewarnt, sollte China in philippinische Seegebiete eindringen. «Wir wollen keinen Streit», sagte Duterte. «Aber ich bin sicher und ich garantiere ihnen, dass es blutig werden wird, wenn sie bei uns eindringen.» Duterte ist wegen seiner markigen Sprüche bekannt und steht unter dem Vorwurf, Todesschwadronen zu dulden.

Ein Schiedsgericht in Den Haag hatte am 12. Juli entschieden, dass China keine historischen Ansprüche auf 80 Prozent des Südchinesischen Meeres geltend machen kann. Die Philippinen, die selbst einen Teil des Gebietes beanspruchen, hatten den Antrag eingereicht. Peking erkennt indes die Zuständigkeit des Schiedsgerichts nicht an und erklärte das Urteil für «nichtig».

Die Philippinen hatten China mehrfach dazu aufgerufen, das internationale Recht bei der Lösung des Disputs um Hoheitsansprüche auf Seegebiete zu respektieren. Neben China und den Philippinen erheben auch Brunei, Malaysia, Taiwan und Vietnam Ansprüche auf Teile des Südchinesischen Meeres.

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Ingo Kerp 25.08.16 18:52
Duterte
warnt die Chinesen. Soll das ein Witz sein? Da wird der Schlächter der Philippinen sich aber diesmal selbst in seinem Blut sehen. Ihn auf seinen unbedeutenden politischen Platz zu verweisen, dürfte für China eine leichte Fingerübung sein. Mit fast 1.000 getötetem Menschen, ob des Vergehens schuldig oder nicht, ist er in seinem Land eine große Nummer, aber eben nur dort.
dodojero 25.08.16 00:18
Wer Frieden will muß den Krieg planen. ....
und das am besten mit den anderen betroffenen Ländern gemeinsam. China wird sich von den Drohungen der Philippinen nicht beeindruckt zeigen. Wieso auch? Was können die kleinen Pinays den Chinesen schon groß antun? Sollten sich aber ALLE BETROFFENEN gegen China stellen, dann sieht das schon anders aus und da die USA ja sowieso gerne Kriegsübungen an lebenden Objekten übt, lassen die sich bestimmt liebend gerne mit ins Boot gegen China ziehen.

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