Sklavenarbeit: EU verwarnt Thailand noch einmal

Sklavenarbeit: EU verwarnt Thailand noch einmal

BANGKOK: Die Europäische Union (EU) hat Thailand noch einmal verwarnt.

Sollte das Königreich gegen Sklavenarbeit und Menschenhandel in der Fischereiindustrie nicht messbare, sichtbare Erfolge vorweisen können, will die EU den Import von Meeresfrüchten und Fischen aus Thailand untersagen. Das würde die Branche hart treffen, den drittgrößten Seafood-Exporteur weltweit. EU-Vertreter werden im kommenden Monat nach Bangkok kommen und die Entscheidung der Europäischen Kommission mitteilen. In der Vorwoche hatte ein Bericht der Agentur Associated Press (AP) für Schlagzeilen gesorgt. Danach werden von der garnelenverarbeitenden Industrie Frauen und Männer aus den Nachbarländern mit falschen Versprechungen nach Thailand gelockt und illegal beschäftigt. Ein Ehepaar aus Myanmar sagte aus, es wäre ohne Visum und Arbeitsgenehmigung nach Samut Sakhon gebracht worden. Beide hätten sie 16 Stunden am Tag für einen Niedriglohn arbeiten müssen. Obwohl die Frau schwanger war, habe es für sie keine Ausnahme gegeben. Auch sie habe mit ihren Händen in Eiswasser stundenlang bei Garnelen den Panzer vom Fleisch pulen müssen. Laut der Nachrichtenagentur basiert das Geschäft mit Garnelen in Thailand auch auf Kinderarbeit. Seit Jahren steht die thailändische Fischereiindustrie im Pranger. Die Regierung hat den AP-Bericht als total überzogen zurückgewiesen und will am heutigen Montag um 10 Uhr auf einer Pressekonferenz dazu Stellung nehmen.

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Prinz 18.01.16 15:01
Meeresfrüchten und Fischen... Verwarnungen der EU... 555
Gut geschrieben Alexander... und ich Esse meine Meeresfrüchten und Fische so und so lieber in Thailand :-) Die Flüchtlinge in der EU müssen dann verzichten auf günstige Meeresfrüchte und Fische. Sorry, das war fies...

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