Schweizer Vater hat keinen Zugang zu den Kindern

Foto: Thai Rath
Foto: Thai Rath

BANGKOK: Der Schweizer Vater der vier Kinder, die am frühen Dienstagmorgen vom Balkon in die Tiefe stürzten, hat sich an die Öffentlichkeit gewandt und erklärt, ihm sei der Zugang zu seinen Töchtern und Söhnen verwehrt worden.

Der Vater ist Englischlehrer und wohnt in Bangkok, in einem anderen Bezirk als seine Kinder. Weil Medien berichteten, die Familie lebe in Armut, ging der Schweizer zur Polizeistation Hua Mark. Dort berichtete er den Beamten von seinem Sorgerechtsstreit um seine Kinder. Er habe sich von seiner thailändischen Frau getrennt, und diese habe ihm untersagt, die Mädchen und Jungen zu sehen.

Thai Channel 3 News hat weitere Details der Tragödie enthüllt. Danach waren die 5, 7, 10 und 11 Jahre alten Kinder alleine in der Wohnung im vierten Stock. Ihre Mutter arbeitet nachts. Großmutter und Großvater haben ihre Wohnung im ersten Stock und hatten die Kinder ins Bett gebracht und eingesperrt, bevor sie selbst schlafen gingen. Das älteste Mädchen sagte aus, das jüngste Kind sei aufgewacht, weil es hungrig war, und habe sich auf dem Balkon im Netz der Plattform, die zum Abtropfen von Geschirr diene, verfangen. Als die anderen Kinder auf die Plattform gingen, brach diese unter dem Gewicht zusammen. Alle Kinder stürzten vom Balkon in die Tiefe. Der fünfjährige Junge erlag einem Schädeltrauma, die anderen drei Kinder liegen teils schwer verletzt im Krankenhaus. Fernsehsender brachten in den letzten Tagen herzzerreißende Interviews mit der Mutter und Großmutter.

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Oliver Harms 04.05.18 11:37
wie so oft auf dem rücken der kinder.
es ist so richtig typisch und oft genug siegreich erprobt durch die frauen!erpressung der väter mittels kindesentzug.das die kinder die hauptlast da bei tragen ist egal und dieses mal endete diese bösartigkeit leider tragischer weise für eines der kinder tötlich.
man kann nur hoffen,daß die gerichte jetzt eine schnelle entscheidung zum wohle der überlebenden geschwister treffen werden und das ist mit sicherheit nicht das inhaftieren der kinder in der mütterlichen wohnung durch die großeltern.
Jürgen Franke 03.05.18 22:30
Nach dieser Darstellung bekommt der
tragische Vorfall ein anderes Gesicht.

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