Reform des Leistungssports gefordert

Foto: The Nation
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BANGKOK: Nach dem enttäuschenden Abschneiden thailändischer Sportler bei den 29. SEA Games in Kuala Lumpur hat Delegationsleiter Thana Chaiprasit Reformen gefordert.

Er rief die staatliche Sportbehörde SAT und das Nationale Olympische Komitee auf, mit den Sportverbänden Wege zu finden, wie Thailand in Südostasien wieder die sportliche Vormachtstellung erreichen kann. Sollte sich nichts ändern, „werden wir einen weiteren Niedergang“ erleben. Ihre Medaillenziele nicht erreicht haben vor allem Leichtathleten, Schwimmer, Muay-Thai-Kämpfer und Boxer. Thailand errang 72 Goldmedaillen, 86 Mal Silber und 88 Bronzemedaillen und belegte in der Medaillenwertung weit abgeschlagen hinter Malaysia (145 Gold, 92 Silber und 86 Bronze) den zweiten Platz. Bei den letzten Südostasienmeisterschaften im Jahr 2015 in Singapur hatte Thailand mit 95 Goldmedaillen die Medaillenwertung angeführt. Für Kuala Lumpur hatten die Offiziellen 109 Mal Gold vorhergesagt. Typisch für das schlechte Abschneiden Thailands war der Verlauf des Fußballturniers. Das U22-Team (Foto) von Trainer Worrawoot Srimaka quälte sich zur Goldmedaille. Bei dem 1:0-Sieg und der Titelverteidigung half Malaysias Torwart Muhammad Haziq mit einem Eigentor. 

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