Manila (dpa) – Die Philippinen haben vor den allgemeinen Wahlen am 9. Mai ein Waffenverbot verhängt.
Damit dürfen Zivilisten in der Öffentlichkeit keine Feuerwaffen tragen, selbst wenn sie eine Waffenlizenz besitzen. Ziel sei es, «freie und faire Wahlen» zu gewährleisten, teilte die Wahlkommission am Sonntag in Manila mit.
Hintergrund ist die Gewalt bei Wahlen auf den Philippinen. Bei den letzten Zwischenwahlen im Jahr 2013 starben nach Angaben der Polizei mindestens 50 Menschen als Folge von Ausschreitungen, unter ihnen auch Kandidaten und Sicherheitskräfte.
Bei den Wahlen im Mai werden landesweit 18.000 Mandate vergeben. Gewählt werden unter anderem der Präsident und Vizepräsident, die Mitglieder des Abgeordnetenhauses, zwölf Senatoren, alle Gouverneure sowie Stadträte und Bürgermeister.