Philippinen machen bei neuer Asien-Infrastrukturbank mit

MANILA: Die Philippinen werden sich trotz eines Gebietsstreits mit China an der von Peking initiierten Asiatischen Infrastruktur-Investmentbank (AIIB) beteiligen.

Das gab die Regierung am Mittwoch in Manila bekannt. Das Land werde nach offiziellen Angaben 196 Millionen US-Dollar (rund 179 Mio Euro) beisteuern.

Die neue Entwicklungsbank mit einem Gründungskapital von 100 Milliarden US-Dollar soll dem wachsenden Finanzierungsbedarf für Infrastrukturprojekte in Asien nachkommen. Das in Peking ansässige Institut nimmt Anfang 2016 seine Arbeit auf.

Bislang sind inklusive der Philippinen 57 Staaten beteiligt. Auch Deutschland ist darunter, die USA und Japan jedoch nicht. Kritiker warnen, die AIIB könnte eine Konkurrenz zur von den großen Industrieländern dominierten Weltbank und zum Internationalen Währungsfonds (IWF) oder zur Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) werden. China hat mit 26,06 Prozent der Anteile eine entscheidende Mehrheit an der Asiatischen Infrastruktur-Investmentbank.

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