Philippinen erinnern an Opfer von Taifun Haiyan

Foto: epa/Mark R. Cristino
Foto: epa/Mark R. Cristino

MANILA: Die Menschen auf den Philippinen haben am Sonntag den Jahrestag von Taifun «Haiyan» begangen, der im November 2013 große Teile des Landes verwüstet und mindestens 6.300 Menschen das Leben gekostet hatte. Nach Behördenangaben werden noch zwei Jahre nach der Katastrophe immer wieder Vermisste tot gefunden. 1.061 Menschen gelten bis heute als vermisst.

In der am stärksten betroffenen Gegend um Tacloban City in der Provinz Leyte hatten Holzsammler erst am Samstag sterbliche Überreste gefunden, die vermutlich von sechs Taifunopfern stammen, wie Bürgermeister Alfred Romualdez mitteilte.

Präsident Benigno Aquino dankte derweil der internationalen Gemeinschaft für ihre Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft. «Das philippinische Volk wird niemals die Güte vergessen, die es uns ermöglicht hat, mit dieser Tragödie zurechtzukommen.»

Die Philippinen erleben im Jahr rund 20 Taifune. «Haiyan» gilt bislang als eines der folgenschwersten Unwetter.

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