Ordnung auf den Straßen herstellen

Foto: The Nation
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BANGKOK: Was sich in anderen Ländern von selbst versteht, wird jetzt in Bangkok als Pilotprojekt erprobt: die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung.

Das Projekt mit dem Namen „5 No‘s“ (5 Neins) wird als erstes in der Thepharak Road in Bangkhen umgesetzt und soll später auf alle 50 Bezirke der Hauptstadt ausgeweitet werden. Bei den „5 Neins“ handelt es sich um: nein zum Parken oder Fahren auf Bürgersteigen, nein zu Verkaufsständen, die gegen die Auflagen der Stadtverwaltung verstoßen, nein zu nicht genehmigten Werbetafeln, nein zu Müll, nein zu Gegenständen und Barrieren, die den Fußweg versperren. Um wilde Müllhalden am Straßenrand zu vermeiden, werden in Bangkhen 25 Sammelstellen für Abfälle eingerichtet, wovon sich 23 an den Gehwegen befinden. Die restlichen zwei sind in Kanalnähe.

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Leserkommentare

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Jürgen Franke 15.01.18 09:59
Herr Wenz, mit großem Interesse lese
ich immer Ihre Kommentare, die zwar sehr ausführlich sind, aber leider sehr oft auf deutsche Verhältnisse hinweisen, die nun mal auf thailändische Lebensverhältnisse nicht übertragbar, und auch mit der Mentalität nicht vereinbar sind. Die "5 Neins" sind grundsätzlich zu begrüßen, setzten jedoch Ordnung, Sauberkeit und Disziplin voraus. Das Thema: Stell- bzw.Parkplätze für Geschäfte bzw. Hotels scheint in Thailand nicht das Gewicht zu haben, wie in anderen Ländern. Erfreuliche Ausnahmen sind die Einkaufszentren.
LeO-Friedl Paierl 15.01.18 05:14
Ein frommer Wunsch,
wenn man die thailändische Mentalität kennt. Wen wird das schon gross kümmern. Strafen -> wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter. Und 25 Müll-Sammelstellen für eine so grosse Stadt -> eine Lachnummer. Aber trotzdem gutes Gelingen und viel Freude an den darauf folgenden Kommentaren.
Wieland Wenz 14.01.18 23:33
Schon wieder das Bild!
Das sind alles die Mopeds von den MopedTaxiFahrern an der Bushaltestelle! In Deutschland muessen ueber Stellplatzverordnungen bzw. Stellplatzsatzungen entsprechend viele Stellplätze für Kraftfahrzeuge und Fahrräder auf dem Grundstück oder in der Nähe nachgewiesen werden. Auch in den Staedten ausserhalb BKKs gibt es nichts Vergleichbares. Viele Banken haben hier Grundstuecke, Hinterhoefe, wo sie Parkplaetze bereitstellen KOENNTEN. Ueberall gibt es grosse Hinterhofbereiche die nicht genutzt werden. Grund dafuer, fast ueberall haben die beiden Nachbarn jeweils JEDER einen 2,5-3m breiten Zuweg, direkt nebeneinander, durchwachsen mit Strommasten, da aber meist ein "100jaehriger Grund" vorliegt, sind beide verfeindet und keiner kann auf der zu engen Durchfahrt in den Hinterhof. Das Schauspiel muss man sich hier anschauen. Morgens frueh sind alle Strassenraender und Buergersteige leer, weil die reichen Ladenbesitzer alle ausserhalb eine "Villa" haben, wo sie wohnen. Da es oben meist durchregnet, ist da auch nicht vermietet. Kurz bevor die Laeden aufmachen findet man keinen Parkplatz mehr, da Angestellte und Arbeitgeber alles zugeparkt haben. Fuer Kunden, die auch nicht laufen, gibt es nur noch wenige Luecken. In der Mittagspause, wenn viele essen fahren, gibt es dann Bewegung. Richtig heftig wird es, wenn Lieferwagen/LKWs in der "zweiten" Reihe ausgeladen werden. Umlegeverfahren durch die Ortsbehoerden und Parkverbote, Lieferzeiten, ... wuerden da viel Platz schaffen.
uli von Berlin 14.01.18 18:23
Regeln....
... gibt es hier (Thl.) wie dort (D).... UND sogar nahezu die gleichen. NUR MIT DEM UNTERSCHIED DER RICHTUNG. In Kummerland kommt man verkehrsrechtmäßig vom strengen Verbot des Gehwegparkens (notgedrungen) zum Dulden. In Thl. war das Gehwegparken auch immer verboten. NUR hat das keine Sa... interessiert und die "Obrigkeit" hat die Augen zugedrückt. Und jetzt wollen die Thl. Gesetzeshüter Ordnung einführen. Ich wette jeden Preis, das klappt NIE. Da ist es dann doch leichter in Pattaya (und anderswo) den "Ladys" ihre (und deren Familien) Einkunftsmöglichkeiten wegzunehmen. Da das aber noch 40 Jahre dauern wird, ist es für die hier lebenden Farangs egal. Neue kommen sowieso nicht mehr. Soweit MEINE Vorsicht. MAN kann auch Vorraussicht sagen. uli von Berlin
Ingo Kerp 14.01.18 15:43
Ein loebliches Unterfangen. Allerdings setzt es voraus, das die geehrten Verkehrsteilnehmer auch die Regeln kennen, was sicherlich keine Selbstverständlichkeit ist.