Mindestens elf Soldaten von eigener Luftwaffe getötet

Foto: epa/Mark R. Cristino
Foto: epa/Mark R. Cristino

UPDATE - MANILA (dpa) - Im Kampf gegen islamistische Rebellen hat die philippinische Luftwaffe irrtümlich mindestens elf eigene Soldaten getötet.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums kamen die Männer in der umkämpften Stadt Marawi bei einem Luftangriff ums Leben, der eigentlich den Rebellen galt. Verteidigungsminister Delfin Lorenzana sagte am Donnerstag in der Hauptstadt Manila: «Wir haben zehn (Soldaten) verloren. Acht sind verwundet. Das ist traurig. Aber manchmal passiert so etwas.»

Die Stadt Marawi auf der Insel Mindanao - etwa 800 Kilometer südlich von Manila - ist seit Dienstag vergangener Woche zwischen Regierungstruppen und islamistischen Rebellen umkämpft. Es gab bereits mehr als 140 Tote. Von den eigentlich mehr als 200.000 Einwohnern sind inzwischen Zehntausende geflohen. Präsident Rodrigo Duterte hat das Kriegsrecht über die gesamte Insel verhängt.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Ingo Kerp 02.06.17 14:43
Auch friendly fire kann töten.

Sind Sie bereits Online-Abonnent? Lesen Sie die vollfarbige PDF-Ausgabe DER FARANG.