Mehr Sicherheit: Alle Busse müssen zum Kipp-Test

Foto: bj
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THAILAND: Wegen der hohen Zahl von Busunfällen mit jährlich Hunderten Toten und noch mehr Verletzten hat Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha angeordnet, dass weitere Doppeldeckerbusse nicht mehr registriert werden und alle im Dienst befindlichen Busse auf ihre Sicherheit kontrolliert werden.

Langfristig sollen alle Doppeldeckerbusse stillgelegt werden. Laut dem Transportministerium fahren landesweit 4.800 Doppeldeckerbusse und 16.000 einstöckige Busse mit einer Höhe von mehr als 3,60 Metern. Alle sollen jetzt getestet werden: Kippen sie bei einem Neigungswinkel von 30 Grad um, müssen sie aus dem Verkehr gezogen werden. Weiter hat der Premier eine Verordnung erlassen, nach der alle Fahrzeuge im öffentlichen Transportwesen mit GPS ausgerüstet werden müssen. So soll das Verhalten der Fahrer überwacht werden. Rücksichtslose Fahrer sollen härter bestraft werden, ebenso Busbetreiber, die Fahrzeuge mit technischen Mängeln einsetzen. Das GPS-System der Busse muss bis Ende des Jahres mit dem der Straßenverkehrsbehörde verbunden werden. Die GPS-Pflicht gilt ab Ende 2017 für alle Transportfahrzeuge, für Busse, Vans und Taxis. Ausgenommen bleiben in der Stadt eingesetzte Minibusse und Tuk-Tuks.

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Jürgen Franke 07.01.16 11:00
Danke Redaktion
für diese positive Nachricht. Die Ausnahmen gefallen mir nicht so, wenn ich an die Busse denke, die von Patong nach Phuket verkehren. Aber da hoffe ich, dass die jeden zweiten Tag neue Bremsbeläge bekommen, denn die zu überwindende Steigung ist schon kriminell.

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