Maya-Bucht hoffnungslos überfüllt

Foto: Phuket Gazette
Foto: Phuket Gazette

KRABI: Der zunehmende Tourismus beschädigt die weltbekannte Maya-Bucht im Marinenationalpark Koh Phi Phi und zerstört die Korallenbänke.

Der Dekan der Fischereifakultät an der Universität Kasertsart, Thon Thamrongnawasawat, war bei seinem jüngsten Besuch der Insel regelrecht geschockt: Im Meer lagen Fähren und Longtailboote dicht an dicht, der Strand war voll von Touristen – in der Nebensaison. Sie hatten keinen Platz, um sich hinzulegen, sich zu sonnen.

Von Mitarbeitern des Nationalparks erfuhr Thon, dass täglich bis zu 5.000 Touristen, zumeist Chinesen und Europäer, die Maya-Bucht aufsuchen und der Behörde jeweils rund 1,6 Millionen Baht Einnahmen bringen. Die Einnahmen mögen ja hoch und willkommen sein, aber der Massentourismus hinterlasse seine Spuren, sagt der Marinebiologe. Vor der Bucht seien Korallen bereits abgestorben, weitere ausgebleicht. Der Nationalpark könne eine solch hohe Zahl an Booten und Touristen nicht verkraften. Und den täglich Tausenden Urlaubern stünden gerade mal 14 Toiletten zur Verfügung, berichtet die „Bangkok Post“ weiter.

Die Maya-Bucht wurde im Jahr 2000 weltbekannt durch den Film „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio. Seither ist ein Besuch der legendären Insel der Traum vieler Menschen.

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Jürgen Franke 09.07.16 02:51
Lieber Sitting Bull
von der Bebauungsgrenze habe ich seinerzeit in Patong auch gehört. War aber der Meinung, dass das nur ein Witz gewesen kann. Heute ist alles bis zum Ufer verbaut. Ich habe den Tsunami am 26.12.2004 hautnah mit erlebt und unbeschreibliches Glück gehabt. Eine Stunde später wären die Ausmaße noch viel schlimmer gewesen, den viele Gäste waren noch beim Frühstück. Alle Hotels sind wieder größer uns schöner geworden, da der Geldsegen offensichtlich nicht abreißen wollte.
Jürgen Franke 09.07.16 02:48
Lieber Jack,
ich war vor drei Jahren mal für 4 Wochen in Pattaya und fand es eigentlich nicht so schlecht, wie es meistens dargestellt wird. Vielleicht habe ich auch nicht alles gesehen. Dass hier noch die Amis ihre Spuren hinterlassen haben, wundert mich etwas.
Jürgen Franke 08.07.16 18:38
Sehr geehrter Herr Boerner,
die beiden von Ihnen erwähnten Herren würden niemals einen kritischen Beitrag des FARANG kommentieren. Diese Aufgabe überlassen sie mir, um dann eine Möglichkeit und Grundlage zu haben, entsprechend polemisch lospoltern zu können. Wenn Sie die Leserkommentare verfolgen, werden Sie feststellen, dass viele Besucher fassungslos über die Entwicklung reagieren. Insbesondere was die Umwelt anbelangt. Trotzdem, einen schönen Abend.
Sitting Bull 08.07.16 16:26
Es bleibt nur zu hoffen.....
Das dem Nationalpark Phi-Phi der Status als Welt Kulturerbe entzogen wird. Zumindest wurde das schon angedroht. Wenn DAS was da gerade vorgeht Weltkulturerbe sein soll, dann GUTE Nacht.
Sitting Bull 08.07.16 16:26
Etwa 2 Monate nach dem Tzunami
wurde meines Wissens ein Gesetz erlassen, das auf Phi-Phi KEINE Hotels und Bungalows mehr erlaubt, sondern die Insel rein fuer Tagestourismus umgeruestet werden sollte. Zudem sollte die Neubebauung der Andamankueste durch Hotels bis zu 1 KM aus Sicherheitsgruenden zurueckgenommen werden.Geschehen ist genau das Gegenteil. Phi-Phi gleicht einem ewigen Rummelplatz, ein Grossteil des Muells wird in dunklen Naechten im Meer entsorgt. Es ist ein Trauerspiel. Ein unertraglicher Ort ist diese Insel geworden, beherrscht von wenigen , mafioes organisierten Familien, die sogar den Handel mit Bier und Zigaretten kontrollieren. Wer diesem einstigen NATURPARK einen Gefallen tun will , schaut sich Filme darueber an und meidet ihn. Traurig das Ganze.
Oliver Manz 08.07.16 04:38
Zum glück wahr ich vor 2000 xmahl dort. Es wahr sehr schön und wir wahren alleine. Unglaubich was dort heute abgeht. Ich werde noch einmahl mit meinem Sohn hingehen, danach nie mehr. Kein witz ein paar mahl wahren wir alleine . Schöne sehr sehr schöne erinerung. Gruss an alle Oli.
Jürgen Franke 08.07.16 04:36
Guten Abend Herr Ern
sicherlich haben Sie längst gemerkt, dass ich meine Kommentare nur Ihretwegen so formuliere. Aber Sie haben selbstverständlich Recht, dass man die entsprechenden Behörden ansprechen müsste. Aber auch die Leute in den Behörden und Verwaltungen sind doch auch Thailänder oder nennen Sie diese Personen anders. Aber das ist ja nun schon erfolglos hinreichend geschehen, wie Sie den Berichten entnehmen können. Ihren Ratschlag, mich an die Behörden zu wenden, werde ich selbstverständlich nicht befolgen, da ich hier nichts zu verändern gedenke. Denn mir gefällt Thailand und die Thailänder, so wie ich sie kenne, nämlich sehr gut und ich fühle mich hier sehr wohl. Gott sei Lob und Dank. Trotzdem werde ich mir weiterhin die Freiheit erlauben, das in aller Deutlichkeit zu kommentieren, was mir auffällt. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.
Karlheinz Joseph 07.07.16 18:25
PHI PHI am Ende....
Die Hauptinsel -Phi Phi Don- war einst die 3. schönste Insel auf unseren Globus - Phi Phi Le mit der Maya Bay (kennen wir seit über 20 Jahren) ein einsamer Traum.... bis zum Film "The Beach" war alles ok. Über die Jahre hinweg pilgerten immer mehr Touris auf die Inseln und zerstörten leider unbewusst ein Paradies - den Rest tat dann der Tsunami - die "alten" Phi Phi Einwohner, die ihre Inseln liebten waren weggezogen oder umgekommen. Neue Investoren verschandelten dann den Rest und siedelten "neue" Einwohner - meist aus Bangkok stammente "Mini-Businessman" an.
PHI PHI Islands gehören politisch zu Phuket - geografisch und historisch eher zu Krabi. Leider will "Phuket" nur eins MONEY. Auch wenn ich kein Freund Taksins war und bin - war der Plan die PHI PHI Islands unter Schutz zu stellen eine sehr gute Idee. Schade dass PHI PHI geopfert wurde - jetzt dient es eigentlich nur noch als Mahnmal!
Jürgen Franke 07.07.16 14:21
Es ist für mich einfach
unglaublich, dass hier nicht konsequent mit Verboten vorgegangen wird, um die Natur zu schützen. Aber offensichtlich können die Thailänder auch in diesem Fall bedauerlicherweise die Tragweite ihrer gierigen Vorgehensweise erst dann erkennen, wenn es zu spät ist.
Marcel Edouard Petter 07.07.16 14:20
Maya Bucht
Ich dachte eigentlich, die Bucht sei für Touristen nicht mehr zugänglich. Aber der schnöde Mammon hat wohl einen Aufschub der Sperrung erwirkt!

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