Leitende Polizisten sind außergewöhnlich reich

Foto: epa/Narong Sangnak
Foto: epa/Narong Sangnak

SAKHON NAKHON: Auf seiner Facebookseite hat sich ein jüngerer Polizist einer Station in der Provinz Sakhon Nakhon über die Verschuldung der unteren Dienstränge und den außergewöhnlichen Reichtum der leitenden Beamten beklagt.

Er müsse für seine Uniform, seine Waffen, weitere erforderliche Geräte und Benzin selbst aufkommen. Deshalb seien so viele Polizisten überschuldet. Dagegen seien die „Senior-Polizisten“ reich. Jeden Monat kassierten sie hohe Geldbeträge von Betreibern von Glücksspiel und Bordellen, weiter von dem Menschen- und Drogen- und illegalen Handel mit Öl. Der Polizist appelliert an die Nationale Antikorruptionsbehörde, das Einkommen der leitenden Beamten zu untersuchen. Polizisten der unteren Dienstgrade müssten sich verschulden und gingen das Risiko ein, entlassen zu werden. Die derzeit diskutierte Reform der Polizeibehörde sollte nicht bei deren Strukturen beginnen, sondern das berufliche Leben der jüngeren Polizisten verbessern helfen.

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Marco 15.08.15 12:48
Wehe wehe wenn ich auf seine Karriere sehe
Auch in Thailand sollte es fuer Polizisten so ueblich sein, seine Anliegen auf dem Dienstweg vorzutragen. Die Begeisterung seiner Vorgesetzten so etwas ueber Facebook zu erfahren duerfte sich in Grenzen halten. Aber er hat Mut bewiesen, ohne Zweifel. Zukuenftige Befoerderungen jedoch sind damit in weite Ferne gerueckt.

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