PHUKET/PATTAYA: Am Wochenende sind ausländische Urlauber vor der Ferieninsel Phuket und bei Pattaya im Meer ertrunken.
Sechs Koreaner hatten weder die Warnung von Mitarbeitern ihres Hotels Outrigger Laguna Phuket Beach Resort noch die roten Fahnen am Strand Bangtao beachtet. Trotz des Badeverbots gingen sie abends Schwimmen. Hohe Wellen zogen mehrere Urlauber aufs Meer hinaus. Mit Jet-Skis wurden die Ausländer an den Strand und dann zum Hospital Thalang gebracht. Dort stellten die Ärzte den Tod eines 20-jährigen Koreaners fest. An dem Strand in Phuket wehten nicht nur rote Fahnen, auch Schilder wiesen in fünf Sprachen, darunter Koreanisch, auf das absolute Badeverbot hin. Vor der Koh Sak erlitt ein 60 Jahre alter Chinese beim Schnorcheln vermutlich einen Herzkollaps. Der Mann zählte zu einer Gruppe von 15 chinesischen Urlaubern, die in Pattaya einen Schnorchelausflug zu einem Korallenriff gebucht hatten. Die begleitenden Taucher bemerkten vor der kleinen Insel Sak, dass sich ein Gast im Wasser nicht mehr bewegte. Nach umgehend eingeleiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen wurde der Mann mit einem Boot zu einem Krankenhaus gebracht. Dort starb der Chinese.