Koh-Larn-Krise behoben: Müllberg im Meer versenkt

Eins, zwei, drei! Am 1. April 2018 wurden die ersten 50.000 Tonnen Müll in der Pattaya-Bucht versenkt, um das Mülltauchen zu bewerben. Fotomontage
Eins, zwei, drei! Am 1. April 2018 wurden die ersten 50.000 Tonnen Müll in der Pattaya-Bucht versenkt, um das Mülltauchen zu bewerben. Fotomontage

PATTAYA: Die sich seit Jahren zuspitzende Müllkrise auf der Pattaya vorgelagerten Insel Larn hat ein abruptes Ende gefunden.

Pünktlich zum 1. April haben die Behörden in einer Nacht-und-Nebelaktion über 50.000 Tonnen angesammelte Abfälle, die jahrelang auf einer offenen Deponie nahe des beliebten Touristenstrandes Samae buchstäblich in den Himmel stanken, vor den Küsten der Stadt versenkt. „Wir sind einfach dem Vorbild der Marine gefolgt, die dort bereits vor Jahren drei ausgediente Kriegsschiffe – Khram, Kood und Hardeep – entsorgt hat, um das Wracktauchen zu bewerben. Wir sind fest davon überzeugt, dass dieser rekordverdächtige Unterwassermüllberg Taucher aus aller Welt anlocken wird und eine neue Attraktion der Touristenmetropole darstellen wird“, ließ ein Sprecher auf Nachfrage des FARANG verlautbaren.

Um diesen propagierten Gigantismus zu unterstreichen, kündigten die Behörden an, schon bald auch die Abfälle aus Pattaya auf offener See versenken zu wollen, um den größten maritimen Müllberg der Welt zu schaffen. Um den Unrat vom Festland ins Meer zu transportieren, sollen zehn neue Müllschiffe für 500 Millionen Baht angeschafft werden. Die Kosten sollen durch die geplante Touristengebühr für Koh-Larn-Besucher getragen werden.

Anm. d. Red.: Natürlich handelte es sich bei dieser Meldung um einen Aprilscherz. April, April!

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Siegmund Scheller 02.04.18 09:00
An die Redaktion
Ist schön, wenn es ein Aprilscherz ist, aber in den Köpfen vieler eine Lösung, in Thailand ist alles möglich, auch ein Aprilscherz kann Wirklichkeit werden!
Jan-Christian Severin 01.04.18 20:10
Mr
Liebe Resajtion, Danke fuer den Artikel !
Das ist ein Skandal mit der Versenkung des Muells im Meer... warum gibt es von Seiten des Tourismus oder der Umweltschutz (Trash Hero oder Green Peace) da keine Protest Aktionen ?
Im Westen wird Umweltschutz betrieben und in weiten Teilen Asiens.. Mai. Pen Rai’ nach dem Motto, das geht mich nichts an..
Auf der einen Seite werden oekologisch sensible Orte in Thailand vor dem Tourismus geschlossen, was gut isr, auf der anderen Seite kippt man Muell ins Meer... das ist eine merkwuerdige Politik... und so kontraproduktiv...kein gutes Aushaengeschild fuer Thailand als das Land des Laechelns und des Tourismus..Ich verstehe es nicht. Mit besten Gruessen J. Christian Severin, Morges/Schweiz
KURT SCHIESSL 01.04.18 19:23
Gratulation an die gesamte Redaktion
Dieser Aprilscherz ist wirklich ausserordentlich gut gelungen und vom Feinsten - Habe schon lange nicht mehr so lachen müssen ....................
Udo Massenbach 01.04.18 19:21
Müllbergtauchen
Gelungener Aprilscherz !
Noch mehr amüsiert mich dass einige Leser noch nicht dahintergestiegen sind....
Uli 01.04.18 14:31
Zuzutrauen wäre es Ihnen........wenn.......
nicht gerade Heute der 1. April wäre ;-) Dann gleich mal auf diesem Wege auch einen schönen Gruß an die Redaktion und Frohe Ostern......( kein Aprilscherz ;-) )
Thomas Samesch 01.04.18 13:49
April, April.....
Leider ist an diesem Aprilscherz eine Menge Wahrheit dran. Ich gehe hier schon seit Jaaahren nicht mehr schwimmen bei dem Dreckwasser.
Ingo Kerp 01.04.18 13:26
Kein guter April Scherz.
Willy Keller 01.04.18 12:08
Müll versenken
Aus den Augen aus dem Sinn. Bravo Toll was die Thais alles können. Nur keine vernünftige Kehrrichtverbrennung bauen, kostet ja Geld - oder?
Volker Picard 01.04.18 11:23
Aprilscherz?
Auf diese Idee bin ich in Thailand nicht gekommen, weil so oft Dinge abgewickelt werden, die man normalerweise nicht für möglich hält. Dazu kommt der wirkliche Umgang mit dem Müll und die geringe Perspektive, dass sich da wirklich mal was ändert.
Jürgen Franke 01.04.18 11:22
Das Thema ist so grausam, dass man darüber
nur noch Witze machen kann.
Volker Picard 01.04.18 10:19
Man glaubt es kaum,
da machen sich Menschen Gedanken darüber, wie man das Meer reinigt und weiteren Müll verhindert und hier soll es eine "Touristenattraktion" werden. Wenn man das einem Europäer erzählt, glaubt er es nicht.

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