PATTAYA: Die sich seit Jahren zuspitzende Müllkrise auf der Pattaya vorgelagerten Insel Larn hat ein abruptes Ende gefunden.
Pünktlich zum 1. April haben die Behörden in einer Nacht-und-Nebelaktion über 50.000 Tonnen angesammelte Abfälle, die jahrelang auf einer offenen Deponie nahe des beliebten Touristenstrandes Samae buchstäblich in den Himmel stanken, vor den Küsten der Stadt versenkt. „Wir sind einfach dem Vorbild der Marine gefolgt, die dort bereits vor Jahren drei ausgediente Kriegsschiffe – Khram, Kood und Hardeep – entsorgt hat, um das Wracktauchen zu bewerben. Wir sind fest davon überzeugt, dass dieser rekordverdächtige Unterwassermüllberg Taucher aus aller Welt anlocken wird und eine neue Attraktion der Touristenmetropole darstellen wird“, ließ ein Sprecher auf Nachfrage des FARANG verlautbaren.
Um diesen propagierten Gigantismus zu unterstreichen, kündigten die Behörden an, schon bald auch die Abfälle aus Pattaya auf offener See versenken zu wollen, um den größten maritimen Müllberg der Welt zu schaffen. Um den Unrat vom Festland ins Meer zu transportieren, sollen zehn neue Müllschiffe für 500 Millionen Baht angeschafft werden. Die Kosten sollen durch die geplante Touristengebühr für Koh-Larn-Besucher getragen werden.
Anm. d. Red.: Natürlich handelte es sich bei dieser Meldung um einen Aprilscherz. April, April!