BANGKOK: Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat thailändischen Airlines kein Landeverbot erteilt, Thailand aber wegen Mängel in der zivilen Luftfahrt verwarnt.
Die Behörde wird die Luftfahrtsicherheit in Thailand aufmerksam beobachten und der zivilen Luftfahrtbehörde DCA helfen, die weltweit geltenden Anforderungen zu erfüllen. Nach der roten Karte der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) der UN und der Herabstufung Thailands durch die US-Bundesluftfahrtbehörde FAA von der Kategorie 1 in 2 bedeutet die Entscheidung der EASA eine gute Nachricht für die thailändische Luftfahrt. In einer Stellungnahme der Europäischen Kommission heißt es, die Kommission und die Agentur für Flugsicherheit würden bei gravierenden Mängeln in der thailändischen Luftfahrt, wenn die Sicherheit der Passagiere gefährdet sei, Thai-Fluggesellschaften auf die Schwarze Liste unsicherer Airlines setzen. Die zivile Luftfahrtbehörde Thailands hatte am Mittwoch mit der EASA einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Europäische Fachleute werden der DCA helfen, so schnell wie möglich alle erforderlichen internationalen Standards zu erreichen. Europa fliegen von Bangkok aus nur die Thai Airways International (THAI) und die private Fluggesellschaft Mjets an. Europa ist für die THAI ein wichtiger Markt. Ein Viertel der vier Millionen europäischen Touristen fliegen mit der THAI.