Jet-Ski-Betrügereien haben wieder zugenommen

Foto: Sanuk / Fotolia.com
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PATTAYA: Der Jet-Ski-Betrug hat im Touristenzentrum wieder stark zugenommen.

Ausländische Touristen leihen sich ein Fahrzeug, und wenn sie es später wieder abliefern, weist der Verleiher den Urlauber auf einen Schaden hin, den er nicht verursacht hat. Der Verleiher fordert einen Schadenersatz, oft in astronomischer Höhe, und droht mit roher Gewalt, wenn nicht gezahlt wird. In vielen Fällen werden Klagen bei der Polizei zurückgewiesen, schlussendlich muss der Tourist zahlen – und kann froh sein, dass mithilfe der Polizei der Betrag reduziert worden ist. In den letzten beiden Monaten, also im Juni und Juli, soll es acht bzw. neun Jet-Ski-Betrügereien gegeben haben, gegenüber ein bis zwei in den Monaten zuvor. Nach Medienangaben hat sich das indische Innenministerium über den Schwindel mit urlaubenden Landsleuten bitter beklagt. Pattayas Tourismusbranche befürchtet, dass Besucher aus Indien künftig ausbleiben und fordert ein Eingreifen der Stadt. Bürgermeister Itthipol Kunpluem soll bereits vor Jahren gesagt haben, die Polizei sei Teil des Problems, korrupte Beamte würden von den Zahlungen der Touristen profitieren.

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Beat Born 15.08.15 21:26
Korruption bis in obere Ligen
Vor ein paar Monaten habe ich selbst einen solchen Betrugsversuch in Pattaya miterlebt. Meine Thai-Freundin blieb beim Spazieren plötzlich vor einer Gruppe von vier Personen stehen und lauschte gespannt. Ein Jetski-Vermieter beschuldigte zwei junge Farangs, sie hätten den Jetski beschädigt, was diese vehement bestritten. Daneben hörte sich ein Polizist gelangweilt die Sache an mit einem Gesichtsausdruck "Warum-bezahlt-ihr-naiven-Westler-nicht-einfach-und-ich-habe-meine-Ruhe-und-Provision". Meine Freundin und ich glaubten den beiden Jungen, und leider habe ich dabei "Jetski-Mafia" gemurmelt. Da mussten wir uns rasch aus dem Staub machen. Wie die Sache für die touristen ausgegangen ist, kann sich wohl jeder denken. Da muss mal kräftig ausgemistet werden.
Jürgen Franke 14.08.15 22:46
Liebe Leute
ich möchte mich auf diesem Wege bei allen Lesern, die mit meiner Wortwahl in meinen Kommentaren nicht einverstanden waren, ausdrücklich entschuldigen. Ich darf Ihnen versichern, dass ich keinen verletzen oder beleidigen wollte und verspreche Ihnen, mich zu bessern.
Jürgen Franke 14.08.15 16:17
Herr Ern,
es ist Ihnen doch auch bekannt, dass dieser Betrug der Jetski Betreiber leider zum Alltag gehört. Wiederholt haben sich in der Vergangenheit Touristen u.a. aus Russland über das Verhalten beklagt. Unternommen wurde offensichtlich nichts, sonst hätte sich nicht jetzt ein Innenminister einschalten müssen. "Schande den Betrügern" wird nicht viel helfen, sondern Strafen.

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