BANGKOK: Der Gesundheitsminister hat sich besorgt über den Rückgang des Intelligenzquotienten (IQ) bei Schulanfängern geäußert.
Bei der letzten Studie mit 4.929 Mädchen und Jungen des ersten Schuljahres lag der durchschnittliche IQ bei 93,1, gegenüber 94 vor drei Jahren. Weltweit liegt der Standard-IQ bei 100. Der Intelligenzquotient ist bei Schülern in Stadtgebieten höher als bei Kindern auf dem Land mit durchschnittlich nur 89 Punkten. Das Gesundheitsministerium hat Strategien zur Verbesserung des IQ angekündigt: Kooperation zwischen Gesundheitsbehörden und Kinderzentren zur besseren Entwicklung der Mädchen und Jungen; bessere Beziehungen zwischen Familien und Kinderzentren mit dem Ziel, den Kindern weniger Zeit vor dem Fernseher oder mit Videospielen einzuräumen. Ein weiteres Ziel: Eltern sollen sich mehr Zeit für ihre Kinder nehmen. Das gilt besonders für alleinerziehende Mütter und Väter. Ein entscheidender Mangel: Zu viele Schüler werden von ihren Großeltern betreut und aufgezogen.