Immigration setzt auf biometrisches System

Foto: epa/Barbara Walton
Foto: epa/Barbara Walton

BANGKOK: Neben der Immigration soll auch das Netzwerk der Polizei biometrische Systeme erhalten.

Dafür stehen 1,29 Milliarden Baht zur Verfügung. Vor dem Hintergrund der jüngsten Terroranschläge in der Türkei und in Jakarta hofft die Immigration mit der neuen Technologie Terroristen und Kriminelle auf Flughäfen, in Seehäfen und an Grenzübergängen zu den Nachbarländern ausfindig zu machen. Straftäter und Terroristen, so sagte der neue Immigrationleiter Generalleutnant Nathathorn Prousoontorn der Bangkok Post, würden Flughäfen mit scharfen Kontrollen meiden und versuchen, auf dem Landweg oder über den Mekong Thailand zu erreichen. Auch weil sie überwiegend mit gefälschten Pässen reisten, sei ein Sreening mit dem biometrischen System erforderlich. Hilfreich sei auch das erst kürzlich auf den Airports eingeführte Advance Passenger Processing System (APPS). Damit werden Flugpassagiere bereits vor der Ein- und Ausreise kontrolliert. Über das System werden Informationen zu Fluggästen bei staatlichen Agenturen wie Immigration, Zoll, Drogenbehörde und Sicherheitsdiensten eingeholt. So kann die Immigration Terroristen, Menschenhändler, Drogendealer und weitere Kriminelle rechtzeitig ausmachen. Weltweit führen Länder biometrische Merkmale in Reisedokumenten ein. Pässe erhalten entsprechende Speicherchips mit Fingerabdrücken, Personendaten und anderen biometrischen Merkmalen.

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Rüdiger Huber 26.01.16 17:38
So ist es OK
Die wissen wenigstens wer in Ihr Land kommt und können damit Ihre Bevölkerung schützen . Nicht wie bei uns in Europa , wo jeder Gauner beliebig rein und rausspazieren kann
Jürgen Franke 26.01.16 15:00
Alle technischen
Möglichkeiten sollten genutzt werden, um Verbrecher zu fangen. Das Foto, das bei der Einreise gemacht wird, liegt auch bei der Immigration vor. Dort wird aber, zur Sicherheit, nochmal fotografiert

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