BANGKOK: Die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) sieht auf dem Internationalen Flughafen Suvarnabhumi erhebliche Sicherheitsrisiken für den Luftverkehr.
Bei seinem Besuch in der Hauptstadt wies der Generaldirektor und CEO der IATA, Tony Tyler, auf die „soft spots“ des Airports hin. Dieses Problem müsse umgehend beseitigt werden. Zu den „soft spots“ zählen die Rollwege und Vorfeldbereiche. Sie seien Schwachstellen, weil der Untergrund weich und diese Bereiche mit minderwertigem Material geschaffen seien. Laut Tyler könnten Flugzeuge stecken bleiben. Er forderte die sofortige Behebung der Schäden, aber nicht mit Asphalt, sondern mit Beton.
Weiter sagte der Generaldirektor, eine Erweiterung von Suvarnabhumi bei derzeit im Jahr 52 Millionen Passagieren bei einer Kapazität von nur 45 Millionen müsse so schnell wie möglich erfolgen. Zudem sollten Regierung und Flugplatzbetreiber jetzt den Bau einer dritten Rollbahn einleiten, weil bis zur Fertigstellung viel Zeit vergehen werde. Tyler zeigte sich besorgt über die Pläne der Regierung, für den internationalen Flugverkehr auch die beiden Airports Don Mueang und U-Tapao in Rayong zu nutzen.
Schlussendlich forderte der Generaldirektor, alle in Thailand registrierten Fluggesellschaften nach den Sicherheitsstandards der IATA Operational Safety Audit (IOSA) zu testen. Derzeit sollen nur die Thai Airways International, Bangkok Airways, Thai Lion und Orient Thai geprüft worden sein.