IATA sieht Sicherheitsrisiken auf Suvarnabhumi

Foto: The Nation
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BANGKOK: Die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) sieht auf dem Internationalen Flughafen Suvarnabhumi erhebliche Sicherheitsrisiken für den Luftverkehr.

Bei seinem Besuch in der Hauptstadt wies der Generaldirektor und CEO der IATA, Tony Tyler, auf die „soft spots“ des Airports hin. Dieses Problem müsse umgehend beseitigt werden. Zu den „soft spots“ zählen die Rollwege und Vorfeldbereiche. Sie seien Schwachstellen, weil der Untergrund weich und diese Bereiche mit minderwertigem Material geschaffen seien. Laut Tyler könnten Flugzeuge stecken bleiben. Er forderte die sofortige Behebung der Schäden, aber nicht mit Asphalt, sondern mit Beton.

Weiter sagte der Generaldirektor, eine Erweiterung von Suvarnabhumi bei derzeit im Jahr 52 Millionen Passagieren bei einer Kapazität von nur 45 Millionen müsse so schnell wie möglich erfolgen. Zudem sollten Regierung und Flugplatzbetreiber jetzt den Bau einer dritten Rollbahn einleiten, weil bis zur Fertigstellung viel Zeit vergehen werde. Tyler zeigte sich besorgt über die Pläne der Regierung, für den internationalen Flugverkehr auch die beiden Airports Don Mueang und U-Tapao in Rayong zu nutzen.

Schlussendlich forderte der Generaldirektor, alle in Thailand registrierten Fluggesellschaften nach den Sicherheitsstandards der IATA Operational Safety Audit (IOSA) zu testen. Derzeit sollen nur die Thai Airways International, Bangkok Airways, Thai Lion und Orient Thai geprüft worden sein.

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Jürgen Franke 22.02.16 00:43
Lieber Danny
die Antwort ist mir zu einfach und zu oberflächlich. Die bauausführende Firma ist für die ordnungsgemäßen Arbeitern verantwortlich und wird gegebenenfalls auch zur Verantwortung gezogen. Nur das Problem liegt in erster Linie darin, dass hier schnellstens Abhilfe geschaffen werden muss. Sonst landet da kein Flugzeug mehr. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die anderen Flugplätze in Thailand die erforderlichen Kapazitäten auffangen können.
Jürgen Franke 21.02.16 20:46
Roman
ob Pfusch oder Betrug ändert sicher nichts an der Tatsache, dass die Mängel behoben werden müssen. Mit dem Finger auf einen angeblich Schuldigen zu zeigen, hilft uns aber auch nicht weiter. Der Bau einer dritten Rollbahn sollte also in Angriff genommen werden. Und richtig: Bankbürgschaften für Schäden kenne ich auch nicht.
Jürgen Franke 20.02.16 16:49
Wenn die Flieger
aus Europa nicht mehr in Bangkok landen dürfen, werden die Touristen in Malaysia oder Vietnam "umsteigen" müssen. Von dort werden sie dann von der Thai Air abgeholt.
Jürgen Franke 19.02.16 18:48
Das hört sich
ja alles nicht so toll an, was hier noch alles geschehen muss, um die IATA zufrieden und die erheblichen Sicherheitsrisiken auf dem internationalen Flughafen Bangkoks abzustellen. Deutschland wird sicherlich keine Ratschläge erteilen können.
Frank Lempferdt 19.02.16 18:28
Airport
Da muß erst der CEO der IATA nach BKK kommen um festzustellen, das nicht Beton, sondern Asphalt verwendet wurde?.
Flugzeuge könnten stecken bleiben? Und das bei 52 Mil. Passagiere i. J.....und Temperaturen um die 40°.

Dieser Airport gehört sofort geschlossen!
... und die verantwortlichen eingesperrt.
Jürgen Franke 19.02.16 15:39
Da kommen
gewaltige Aufgaben sowie Arbeiten auf die Verantwortlichen in Thailand zu, die für den Flughafen verantwortlich sind, aber kurzfristig zu bewältigen sind. Aus Deutschland ist keine Hilfe zu erwarten, denn die wissen es auch nicht besser. Die üben immer noch, wie man Flughäfen baut.

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