Hund aus dem Fenster geworfen: Zwei Monate Haft

Foto: Thai PBS
Foto: Thai PBS

BANGKOK: Ein Gericht hat einen 22 Jahre alten Ladyboy zu einer Haft von zwei Monaten ohne Bewährung verurteilt, weil er einen vier Jahre alten Chihuahua-Hund aus dem Fenster seines Apartments im fünften Geschoss geworfen hatte.

Ursprünglich hatte der Richter auf vier Monate Gefängnis erkannt. Weil der Transvestit sich schuldig bekannte, reduzierte das Gericht das Strafmass. Der Richter nannte die Tat brutal. Der Hund erlitt schwere Verletzungen und starb qualvoll. Der Ladyboy begründete sein Verhalten damit, der Hund habe sein Apartment verschmutzt. Das Tier gehörte einer Mitbewohnerin. Der Transvestit wurde aus dem Gerichtssaal in eine Haftanstalt gebracht.

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Sitting Bull 29.01.16 10:50
Danke, Herr Sturm....
Gut erklaehrt wo die Unterschiede liegen. Tieraerzte in Thailand schlaefern auch in der Regel keine Tiere ein.
Sitting Bull 29.01.16 10:50
Na ja.......
Man sollte schon den Unterschied zwischen Unfall und Vorsatz kennen. Im Verkehr kommt das schon mal vor. Aber aus dem Fenster werfen......
Jürgen Franke 29.01.16 09:56
Man muss
schön wissen, dass die Thailänder ein anderes Verhältnis zu Tieren haben, als die Europäer. Das Thema Haustiere ist nicht besonders ausgeprägt. An anderer Stelle habe ich schon mal erwähnt, dass ich die Tiere pflege und ernähre, die in einem Tempel von den Thais "abgegeben" werden. Am Strand ist jedoch zu beobachten, dass sich viele Thais aber auch Touristen sich sehr liebevoll um die Tiere kümmern. Die Hunde, die auf der Straße leben, sind jedoch nicht bissig und freuen sich, wenn man sie anspricht und ihnen hin und wieder etwas Wasser gibt. Die Bereiche, wo sie ihren Hunger stillen können, kennen sie.

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