Helmsündern drohen Sozialstunden

Foto: epa/Barbara Walton
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THAILAND: Da sich (viel zu niedrig dotierte) Bußgelder als unnütz erweisen, die Helmpflicht ein für alle Mal durchzusetzen, hat das Gesundheitsministerium eine neue Kampagne lanciert, um uneinsichtige Motorradfahrer eines Besseren zu belehren.

Sie sollen fortan zu gemeinnütziger Arbeit in Krankenhäusern verdonnert werden und Patienten mit Hirnschäden betreuen. Gesundheitsminister Piyasakol Sakolsatayadorn will mit der Maßnahme verdeutlichen, wie wichtig es ist, einen lebensrettenden Sturzhelm zu tragen. Jedes Jahr sterben auf Thailands Straßen über 24.000 Verkehrsteilnehmer, 70 Prozent stellen Motorradfahrer dar, die keinen Helm tragen, so der Minister.

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