THAILAND: Landesweit leben in den Nationalparks und weiteren Schutzgebieten 2.000 Elefanten.
Da die Zahl der Dickhäuter jedes Jahr um 10 Prozent zunimmt, finden sie in ihren angestammten Lebensräumen nicht genug Futter. Sie verlassen die Schutzgebiete, nähern sich bewohnten Gebieten und verwüsten auf der Suche nach Futter landwirtschaftlich genutzte Flächen. Landwirte schlagen die Dickhäuter in die Flucht, aber nur vorübergehend. Die Tiere kommen wieder. Sie greifen auch Menschen an. Und Dorfbewohner rufen nach dem Staat. Jetzt erarbeiten die für Nationalparks zuständige Behörde und das Umweltministerium Pläne, wie Elefanten umgesiedelt werden können. Gesucht werden Schutzgebiete, in denen derzeit keine oder nur wenige wilde Dickhäuter leben. Ein Tier, so Experten, benötigt rund acht Quadratkilometer, um ausreichend Futter zu finden. Sollte dieses Projekt scheitern, wollen die beteiligten Behörden nach Möglichkeiten gegen die Überbevölkerung von Elefanten suchen.