MANILA: Die fünf Jahre alte Danica May ist das bisher jüngste Opfer des „Drogenkriegs“ der neuen philippinischen Regierung.
Das Mädchen wurde beim Mittagessen von einem Schuss in den Kopf tödlich getroffen worden, als ein unbekannter Mann das Feuer auf ihren Großvater Maximo Garcia eröffnete. Das Attentat hatte sich nur Tage, nachdem Garcia Maximo sich selbst bei der Polizei angezeigt hatte, ereignet. Maximo war verdächtigt worden, ein Drogenhändler zu sein, einen Vorwurf, den der bei dem Attentat durch einen Bauchschuss schwer verletzte Mann jedoch energisch zurückweist. Seit dem Amtsantritt von Präsident Rodrigo Duterte am 30. Juni sind bereits mehr 1.800 angebliche Drogendealer und -konsumenten auf offener Straße erschossen worden.