Fünfjährige erschossen

Foto: epa/Mark R. Cristino
Foto: epa/Mark R. Cristino

MANILA: Die fünf Jahre alte Danica May ist das bisher jüngs­te Opfer des „Drogenkriegs“ der neuen philippinischen Regierung.

Das Mädchen wurde beim Mittagessen von einem Schuss in den Kopf tödlich getroffen worden, als ein unbekannter Mann das Feuer auf ihren Großvater Maximo Garcia eröffnete. Das Attentat hatte sich nur Tage, nachdem Garcia Maximo sich selbst bei der Polizei angezeigt hatte, ereignet. Maximo war verdächtigt worden, ein Drogenhändler zu sein, einen Vorwurf, den der bei dem Attentat durch einen Bauchschuss schwer verletzte Mann jedoch energisch zurückweist. Seit dem Amtsantritt von Präsident Rodrigo Duterte am 30. Juni sind bereits mehr 1.800 angebliche Drogendealer und -konsumenten auf offener Straße erschossen worden.

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Mike Dong 18.09.16 13:52
Wer sieht was Drogen aus Betroffenen u deren Familie macht, ist versucht Duterte zu unterstützen. Aber so geht das natürlich nicht. Selbst schlimme Verbrecher haben das Recht auf einen Prozess. Ob dann Todesstrafe angesagt ist, wäre eine andere Diskussion. In keinem Fall ist es zu tolerieren, daß Kopfgeldjäger wie in Somalia einst durch die Strassen fahren und schiessen. Ich schliesse mich hier dem Boykott an und fordere die UN als zahnlosen Tiger auf die Hinrichtungen auf das Schärfste zu verurteilen.
Beat Sigrist 18.09.16 13:41
@Dracomir Pires
Ich habe mir eigentlich die Mühe gemacht Ihren Beitrag zum Schlächter von den Philippinen zu kommentieren.Ich habe aber meinen Beitrag wieder gelöscht den es ist nicht der Wert einen solchen unüberdachten Beitrag von Ihnen zu kommentieren !
Dracomir Pires 17.09.16 23:28
Kollateralschäden
Der philippinische Präsident hat bereits VOR seiner Wahl exakt angekündigt, was er mit Drogenkriminellen anrichten wird. Das Volk hat dies gutgeheissen und ihn souverän gewählt. Er gehört zu den ganz wenigen Staatsoberhäuptern der Welt, welche ihre Wahlversprechen auch einhalten.
dodojero 17.09.16 20:45
@ Beat Sigrist
Ihre Entscheidung verdient Hochachtung. 50% Stornierungen ist zwar gut aber nicht genug. Es sollten noch 50% mehr sein, damit die da drüben aufwachen. Doch leider sind die Leute vergesslich und in 1 bis 2 Monaten weiß kein Mensch mehr, dass es dieses 5-jährige Mädchen jemals gab und warum sie sterben musste. Vielleicht sollte jemand mal diesen Irren abschießen und ihm dann ein paar Gramm Koks in die Tasche stecken. Dann wäre er das Opfer seiner eigenen Anordnung und kein Mensch würde ihm eine Träne nachweinen, ausser vielleicht ein paar gewissenlose Kreaturen.
Beat Sigrist 17.09.16 16:03
@dodojero
Ich habe meinen geplanten Urlaub über Weihnachten und Neujahr 2016 in Davao im wunderschönen Resort Pearl Farm bereits letzten Monat anulliert mit der betreffenden Begründung.Ich habe auch Antwort bekommen, dass Sie bereits über 50% Stornierungen bekommen haben deswegen.
dodojero 17.09.16 15:02
Aufruf zum Philippinen Boykott
Mein Beileid an die Familie der Kleinen. "R.i.P. kleine Maus". Was immer wir sagen oder tun, es macht dieses unschuldig gestorbene Mädchen nicht mehr lebendig, aber wir können verhindern, dass ihr noch andere unschuldige Opfer in den Tod folgen. Ich bin bisher regelmäßig 1 bis 2 Mal jährlich auf die Philippinen geflogen,aber solange dieser IRRE dort regiert und jeder Mensch Freiwild ist, werde ich dieses Land nicht mehr betreten. Wer macht mit?
Ingo Kerp 17.09.16 12:11
Schlächter Duterte
hat jetzt ein Beispiel für seine unglaubliche Aufforderung an sein Volk zu morden. Ein unschuldiges 5 jähriges Kind kommt beim Schuß auf einen alten Mann zu Tode. Wie sagte Duterte, ".....selbst wenn es ein paar Unschuldige treffen sollte....." So ist das eben, man nennt das Kollateralschäden, mit denen man wohl leben muß. Duterte gehört vor den Haager Gerichtshof für Menschenrechte, wo ihn ein angemessenes Urteil erwarten dürfte.

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