Drei Tote bei Motorradunfall in Pattaya

Foto: The Nation
Foto: The Nation

PATTAYA: Am Dienstag kamen bei einem folgenreichen Motorradunfall drei Personen ums Leben.

Nach Berichten der „Nation“, befuhr ein 22-jähriger Russe in den frühen Morgenstunden gegen 00.10 Uhr mit einer schweren Maschine der Marke Kawasaki Z900 und mit einer thailändischen Frau als Soziuspassagier, zwischen 20 und 25, die Thapparya Road. Auf Höhe der Soi 7 erfasste das Motorrad einen 20-jährigen Koreaner, der die Straße überqueren wollte und Mitglied einer Touristengruppe war. Augenzeugenberichten folgend, war der Russe mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Alle drei Personen erlagen ihren schweren Verletzungen. Die Leichen wurden im Banglamung Hospital zur Obduktion freigegeben.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.

Comments

For independent topics please send a readers letter to us. General Comment Discussion

* required fields
Rainer Franzolet 13/01/2018 17:47
Drei Tote bei Morradunfall in Pattaya.
Als langjähriger Biker bin ich ja einiges gewohnt. Aber hier treffen offensichtlich mal wieder drei Gefahrenquellen aufeinander. Halbstarker auf nem Big Bike. Asiate, der Straßen für Gehwege hält und vermutlich Alkohol. Was die Komentare der eigenen Sicherheit angeht, ich habe mehr als einmal Leute mit gebrochenem Arm getroffen. Ursache war immer ein Motorradtaxi von Hinten an Orten, wo man zu Fuß auf der Straße unterwegs sein muß weil es keinen Gehweg gibt. An Ampeln habe ich mich selber schon oft zusammenreißen müssen, wenn so jemand direkt neben mir anhielt und ich dessen Fußraste einen Zentimeter nebem meinem Bein landete. Ich frage dann aber immer nur, ob er reich genug ist die Kosten für die Behandlung zu übernehmen.
Jürgen Franke 10/01/2018 21:04
Lieber Uli, ich hoffe, dass wir uns hier nicht
über Selbstverständlichkeiten austauschen müssen, wie sich Menschen im Verkehr zu verhalten haben. Das gilt auch für Touristen, die in einem fremden Land, sich erst einmal an den Verkehr gewöhnen müssen. Das sollten auch die Verkehrsteilnehmer im Auto und Moped zur Kenntnis nehmen und nicht nur auf ihr Recht beharren. Denn die Touristen sind schließlich die Geldquelle, für die, die durch die Straßen rasen. Übrigens Treppengeländer gehören in Thailand nicht unbedingt zur Standausrüstung einer Treppe. Aber auch daran kann man sich gewöhnen.
uli von Berlin 10/01/2018 17:59
Vorsicht..
... obwohl ich mit meinen 68 Lenzen noch ziemlich fit bin, suche ich - auch in Berlin bei der U-Bahn ein Treppengeländer.......und beim Straße überqueren SCHAUE ich. Aber als Motorradfahrer erlebe ich immer wieder Chinesen, Koreaner oder andere IN GRUPPEN - die latschen auf die Straße OHNE zu schauen. Die, so meine ich, sind selbst schuld, wenn sie an- oder umgefahren werden. Mich wird keiner als Fußgänger umfahren , ich schau mich um und notfalls warte ich. Die schnellen Motorradfahrer fallen doch nicht vom Himmel, die hört und sieht man doch als AUFMERKSAMER Fußgänger kommen, meint uli von Berlin
Jürgen Franke 10/01/2018 16:21
Wieder einmal Tote durch
sinnlose Raserei. Das Überqueren einer Straße ist und bleibt für Touristen in Thailand zu allen Tages- und Nachtzeiten an bestimmten Orten ein gefährliches Unterfangen.
uli von Berlin 10/01/2018 15:42
…(zu) schnelle Motorräder,gedankenlose Touristen..
​ „….der die Straße überqueren wollte und Mitglied einer Touristengruppe war. Augenzeugenberichten folgend, war der Russe mit hoher Geschwindigkeit unterwegs.“ soweit eine Passage aus Ihrem Artikel zitiert..................Na ja - das Verhalten mancher Leute dieser "Gruppen" kenne ich aus eigener "Motorrad-Fahrerei", die laufen sehr gedankenlos, denn sie meinen Ja, sich in einer starken Gruppe zu befinden. …...Und Manchmal trifft es SIE dann halt. ... die Raser und die Gleichgültigen. Meine Aussage klingt jetzt hart anlässlich Dreier Todesfälle, aber ich denke hier nur an den getöteten Polizisten durch den Red-Bull-BOSS, Da warten nicht nur die Freunde, Angehörigen und Verwandten auf ein Urteil, nein erst einmal warten sie auf eine Anklage. Gerechtigkeit ist nicht nur in Thailand ein zweischneidiges Schwert, Vergleichbares – vielleicht nicht gerade bei Unfällen – gibt es auch in Europa, also hier meine ich das Thema „Gerechtigkeit“ bzw. „Die Strafe Gottes folgt aus dem Fuß“. Sicherlich freue ich mich nicht über diese Toten. Aber der die Ursache scheint doch eindeutig zu sein. Der an eine >unbekannte Macht< glaubende Uli von Berlin