KRABI: Tragisches Ende eines Urlaubes auf der Trauminsel Koh Phi Phi in der Provinz Krabi. Passanten fanden am Sonntag die erhängte Leiche der Deutschen Katharina R. (26) an einem Baum. Die Polizei schließt Fremdverschulden aus.
In der Bluse der Toten steckte ein handgeschriebener Abschiedsbrief, in dem die junge Frau persönliche Motive für ihre Tat angab. Die Urlauberin hat sich laut Polizeibericht in den frühen Abendstunden auf der Ferieninsel das Leben genommen. Normalerweise war für den 6. Juli ihre Heimreise nach Deutschland terminiert gewesen.
Die Deutsche Botschaft in Bangkok ist bereits von dem Suizid in Kenntnis gesetzt worden. Die Angehörigen von Katharina R. werden über Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes von dem Todesfall informiert. Alle Formalitäten seien eingeleitet worden, sagte ein Polizeisprecher in der Provinzhauptstadt Krabi. Dorthin wurde die Leiche der Deutschen zur gerichtsmedizinischen Untersuchung gebracht.
Einen weiteren Todesfall hatte es wenige Stunden zuvor auf Koh Phi Phi Don gegeben. Ein koreanischer Tourist starb gegen 1 Uhr mittags beim Schnorcheln in Strandnähe. Angehörige hatten den Rentner vermisst und eine Suchaktion ausgelöst. Dabei wurde sein im Wasser treibender lebloser Körper gefunden. Eine erste Untersuchung ergab, dass der 77 jährige vermutlich während des Schwimmens einen Herzanfall erlitten hatte und in der Folge ertrank.