KOH SAMUI: Nachrichten über eine Epidemie des tückischen Dengue-Fiebers auf Koh Samui hatten Anfang Juli für Unruhe gesorgt.
In der Tat seien seit Jahresbeginn mehr als 70 Fälle der von Stechmücken übertragenen Krankheit beim Hospital in Nathon registriert worden, bestätigte der ärztliche Leiter. Statistisch liege dieser Wert über der gemessenen Fallzahl bei 100.000 Einwohnern – es bestehe jedoch kein Anlass zur Panik. Die meisten Fälle betrafen Wanderarbeiter, die bei Bauprojekten auf Koh Samui eingesetzt werden. Das deckt sich auch mit der Erkenntnis, dass Dengue überwiegend von tagesaktiven Moskitos übertragen wird. Das Gesundheitsamt in Thailand empfiehlt einen ausreichenden Insektenschutz für Urlauber und das Meiden sumpfiger Gebiete. Maenam, Bereiche von Hua Thanon und Lipa Noi wurden als auffälligste Orte für Dengue-Erkrankungen genannt. Wer länger als zwei Tage unter hohem Fieber und Appetitlosigkeit leide, solle in einem der Krankenhäuser sein Blut auf Dengue testen lassen, rät der ärztliche Leiter in Nathon. (Foto: epa)