Das Schreckensregime der 60 Elefanten

Archivbild: bj
Archivbild: bj

KANCHANABURI: Dorfbewohner im Bezirk Thong Pha Phum haben vor einer 60-köpfigen Elefantenherde kapituliert. 

Die wilden Elefanten verbreiten seit einem halben Jahr Angst und Schrecken. Sie zertrampeln die Felder, fressen Reis, Mais und Maniok, dringen in die Obstgärten der Bewohner ein und kommen mit ihren Rüsseln in die Küchen. Jede Nacht nähert sich die Herde den Häusern, die Bevölkerung kommt kaum zum Schlafen. Kautschuk kann nicht mehr gewonnen werden, weil die tonnenschweren Dickhäuter die Plantagen in Besitz genommen haben. Versuche von Soldaten, Polizisten und lokalen Verwaltungsmitarbeitern, die Elefanten in das Schutzgebiet zurückzudrängen, scheiterten bislang. Nach dem Zünden von Knallkörpern rennen die Dickhäuter davon, kommen aber bald zurück. 

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Jürgen Franke 23.12.15 10:25
Traurig,
dass Thailand noch nicht einmal mit diesem Problem fertig wird. Herr Nebhuth, Witze bleiben mir dabei im Hals stecken.
Dracomir Pires 22.12.15 22:24
Oh diese bösen Elefanten
Wer war zuerst da? Tatsache ist doch, dass der Mensch WELTWEIT immer weiter in die letzten Rückzugsgebiete von Tiger, Elefant und Co. vordringt. Elefanten sind Wandertiere. Wenn man ihre Wege zerschneidet, wehren sie sich zu recht.

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