KOH SAMUI: Trotz der Ohnmacht wegen der horrenden Verkehrsunfallrate auf der Ferieninsel Koh Samui hält eine Interessensgemeinschaft von Ausländern unter dem Namen ‚Roads of Koh Samui‘ an ihrer Kampagne gegen den Wahnsinn auf den Straßen fest. Dabei werden immer häufiger auch kuriose Unfälle dokumentiert.
Wie genau dieser Fahrer eines Toyota Fortuner am Samstag seine Parkeinlage vollendet hat, war leider nicht nachzuvollziehen. Dennoch ging das Bild über Facebook in Windeseile um die Welt. 1318 meist aktive Mitglieder besitzt der Verein ‚Roads of Koh Samui‘ (ROKS) zwischenzeitlich. Erst vor wenigen Tagen war ein ebenfalls kurioses Bild dort gepostet worden, auf dem ein anderer Toyota Fortuner direkt vor der Polizeibox an der Bophut-Kreuzung auf die Seite ‚gelegt‘ worden war – durch die Berührung mit dem Vorderreifen eines entgegenkommenden Fahrzeugs.
Mit viel Humor hat der Autor dieses jüngsten Bildbeitrages auch die Absicherung der ‚Unfallstelle‘ kommentiert. Wie in Thailand üblich wurde ein kleiner weißer Plastikstuhl nur wenige Meter vor dem aufgebockten Toyota als Warnsignal platziert. Vermutlich war dem Verursacher dieses Unfalles kein Palmwedel vergönnt gewesen und so griff er zur Absicherung der anderen Art.
Mit ihrer Aktion wollen die Initiatoren auf Koh Samui auf die Verkehrsrealität aufmerksam machen. Von der Polizei oder übergeordneten Behörden ist trotz jahrelanger Proteste und extrem hoher Verkehrstotenzahlen nichts gegen den täglichen Wahnsinn unternommen worden. Auch auf Phuket und in Pattaya gehören fatale Unfälle längst ins Straßenbild. Die thailändische Gesellschaft scheint darauf keine Antwort zu suchen.