Condor-Sicherheitslandung auf Kreta - Dichtungsring ausgetauscht

Foto: epa/Christoph Schmidt
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FRANKFURT/MAIN/CHANIA (dpa) - Eigentlich wollten sie direkt von Frankfurt nach Mauritius fliegen. Doch dann musste das Flugzeug außerplanmäßig in Kreta landen (DER FARANG berichtete). Ursache war ein technischer Defekt.

Weil ein Dichtungsring defekt war, ist eine Maschine der Fluggesellschaft Condor am Sonntagabend außerplanmäßig auf Kreta gelandet. Die Boeing 767 auf dem Weg von Frankfurt/Main nach Mauritius war im griechischen Chania gelandet, wie ein Airline-Sprecher mitteilte. Zunächst war nur ein «angezeigter Defekt im Hydrauliksystem» bekannt. Techniker vor Ort tauschten den Dichtungsring aus und überprüften das Flugzeug. Am Montagmittag gegen 13 Uhr (Ortszeit) sollte die Maschine nach Mauritius fliegen.

Das Flugzeug war am Sonntag um 16.00 Uhr in Frankfurt gestartet. An Bord waren 242 Fluggäste und 10 Crew-Mitglieder. Laut Condor übernachteten die Passagiere nach der Sicherheitslandung in Hotels auf Kreta. Ein Ersatzflugzeug, das Techniker und Ersatzteile einfliegen sollte, brachte nach Angaben des Airline-Sprechers stattdessen das nur nötige Catering für den Weiterflug.

Wie das staatliche griechische Radio der Stadt Chania (ERA-Chania) am Montagmorgen berichtete, wurde der Flughafen Chania als Ort der Landung gewählt, weil er die breiteste und längste Landebahn in der Region hat. Dort ist ein großer Stützpunkt der griechischen und der amerikanischen Luftwaffe. Die Landung sei problemlos verlaufen, berichtete das Staatsradio weiter.

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