Bosch schafft smarte Fabrik

 Fotos: epa
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RAYONG: Im Industriegebiet Hemaraj Eastern Seaboard in Rayong hat das deutsche Unternehmen Robert Bosch eine Fabrik für Einspritztechnik eröffnet. Nach Angaben von Bosch ist es die erste Smart Factory in Thailand und insgesamt das zweite Bosch-Werk für Mobilitätslösungen.

„Mit dem neuen Werk können wir auf die steigende Automobilproduktion in Thailand reagieren und internationale wie lokale Automobilkunden direkt im Land bedienen“, sagt Peter Tyroller, Geschäftsführer der Bosch-Gruppe mit Verantwortung für Asien-Pazifik. In der neuen Fabrik setzt das Technologie- und Dienstleis­tungsunternehmen stark auf vernetzte Fertigung. Bis Ende 2017 hatte Bosch insgesamt rund 80 Millionen Euro in die neue Smart Factory investiert. Auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern rollen unter anderem Einspritzventile, Verbindungstechnik und Klopfsensoren vom Band. Mithilfe eines sogenannten „Active Cockpit“ analysieren Mitarbeiter in der Fertigung Daten aus der laufenden Produktion. Diese Industrie-4.0-Lösung vereint zahlreiche Informationen in Echtzeit und trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Bis 2020 sollen in Hemaraj insgesamt 800 neue Arbeitsplätze entstehen – 300 Mitarbeiter sind bereits im Einsatz. Die Gesamtbelegschaft von Bosch in Thailand besteht derzeit aus 1.350 Mitarbeitern.

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Leserkommentare

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Kurt Wurst 13.01.18 16:36
Zwilling
ist auch nicht verantwortlich für eine Messerstecherei.
Jürgen Franke 13.01.18 14:19
Bosch erweitert nun auch in Thailand seine
Produktionsstätten. Herr Kerp, zu Ihrer Information erlaube ich mir hinzuzufügen, dass in Fahrzeuge Komponenten eingebaut werden, die bei Bosch grundsätzlich nach den Vorgaben der Hersteller gefertigt werden, auf deren praktische Verwendung Bosch jedoch keinen Einfluß hat. Ihre Unterstellung, Bosch entziehe sich aller "Affären", ist durch nichts zu beweisen, so dass die Reputation der Firma bisher keinen Kratzer erleiden konnte..
Ingo Kerp 13.01.18 13:44
Die durch die falschen Abgaswerte aufgefallenen Autobauer, haben alle nachweislich die Schummelsoftware von Bosch eingebaut. Als neuesten Fall hat man jetzt in den USA die FORD Pickup im Visier, in denen ebenfalls eine Bosch Software verbaut wurde. Bosch scheint sich geschmeidig durch alle Affären zu lavieren, ohne das die Reptation einen Kratzer erleidet. Jetzt wird sogar expandiert und ein Werk in Rayong geebaut.