Bombenanschlag: Rothemden bestreiten Beteiligung

Foto: epa/Narong Sangnak
Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Sicherheitskräfte haben zwei Männer als mutmaßliche Bombenleger festgenommen.

Sie sollen am Wochenende auf den Parkplatz vor dem Gerichtsgebäude an der Ratchadaphisek Road eine Handgranate geworfen haben. Kurz darauf entdeckten Sicherheitskräfte die beiden 34-Jährigen. Einer schoss auf die Soldaten, doch beide konnten überwältigt werden. Einer der mutmaßlichen Täter musste mit Schussverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Beide gaben an, über Internet zu der Tat angestiftet worden zu sein. Sie hätten eine Belohnung von 10.000 Baht bekommen. Ein Sprecher der United Front for Democracy against Dictatorship (UDD), also der Rothemden, hat vehement eine Beteiligung der UDD bestritten. Erst vor wenigen Wochen war eine Bombe am Einkaufszentrum Siam Paragon in Bangkoks Innenstadt explodiert. Damals waren zwei Menschen verletzt worden. Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha hat die Ermittler angewiesen, umgehend die Hintergründe des Bombenanschlags zu untersuchen. Inzwischen wurden die Sicherheitsvorkehrungen in der Hauptstadt noch einmal verstärkt.

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