Bob Geldof: Protest gegen Aung San Suu Kyi

Foto: epa/Tim Brakemeier
Foto: epa/Tim Brakemeier

DUBLIN (dpa) - Der irische Rockmusiker und Live.Aid-Gründer Bob Geldof (66) gibt aus Protest gegen Aung San Suu Kyi und die «ethnischen Säuberungen» gegen die Rohingya-Minderheit in Myanmar eine Auszeichnung zurück.

Er wolle den Ehrenpreis der Freiheit der Stadt Dublin am Montagmorgen bei der Verwaltung einhändigen, sagte Geldof in einer Stellungnahme am Sonntagabend. Er sei zwar stolz darauf, Dubliner zu sein, wolle aber nicht den gleichen Titel tragen wie Suu Kyi. Die Assoziation der Friedensnobelpreisträgerin mit der irischen Hauptstadt «beschämt uns alle». Sie habe sich zur «Dienerin des Genozids» gemacht.

Allerdings hofft Geldof darauf, den Ehrentitel zukünftig wieder tragen zu dürfen. Sobald Suu Kyi die Freiheit Dublins aberkannt werde, werde er den Titel mit Stolz zurücknehmen.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.

Leserkommentare

Für unabhängige Themen senden Sie einen Leserbrief an die Redaktion. Allgem. Kommentardiskussion

* Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.