Bei Sex Peitschenhiebe für Schwule und Unverheiratete in Aceh

Foto: epa/Jurnasyanto Sukarno
Foto: epa/Jurnasyanto Sukarno

JAKARTA: Sex unter Schwulen und unverheirateten Paaren wird in Aceh, der konservativsten Provinz Indonesiens, ab jetzt mit Peitschenhieben bestraft. Die Verordnung trat am Freitag in Kraft.

Indonesien ist das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt. Fast 90 Prozent der gut 250 Millionen Indonesier sind Muslime. Die große Mehrheit praktiziert einen moderaten Islam.

«Die Bestrafung erfolgt nur nach einem fairen Prozess», sagte Syamsuddin, Chef der Scharia-Polizei in Aceh im Norden der Insel Sumatra. Am Sonntag würden Patrouillen beginnen. Zeugen müssten Sex zwischen Schwulen oder unverheirateten Paaren selbst gesehen haben. Bei einem Schuldspruch drohen bis zu 100 Peitschenhiebe.

Auspeitschungen gibt es bereits für Alkoholtrinker und Glücksspieler. Aceh liegt im Norden der Insel Sumatra. Es ist die einzige Provinz, die das islamische Scharia-Recht voll anwendet. In anderen Provinzen können Scharia-Gerichte nur in Familienrechtsfragen angerufen werden.

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Jürgen Franke 26.10.15 12:25
Guter Artikel
der Redaktion. Selbstverständlich dient eine Religion überwiegend dazu, ein Volk, übrigens überall in der Welt, zu unterdrücken und zu maßregeln. Insbesondere Sexvergehen dienen einigen Menschen mit extrem perversen Gedankengut zu derartigen widerlichen Handlungen. Aus diesem Grund achtet auch jede Religion darauf, dass Volk möglichst ungebildet zu belassen. Um so erstaunlicher ist die Tatsache, dass es diese Menschen so in Scharen nach Europa zieht. Bedauerlicherweise überblicken unsere Politiker nicht, was da mit dem Religionsstrom auf uns noch zu kommt.

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