MANILA: Die Bischöfe der Philippinen begrüßen die Einrichtung einer Bank für die vielen Millionen im Ausland arbeitenden Filippiner.
Die Ankündigung Präsident Rodrigo Dutertes über die Gründung einer Bank für die Overseas Filipino Workers“ (OFWs) genannten Migrantenarbeiter sei eine „gute Nachricht“, freut sich Bischof Ruperto Santos, Vorsitzender der Bischofskommission für Migrantenarbeiter. Durch die neue Overseas Filipino Bank könnten die OFW „Kredithaie, hohe Zinsen und gerissene Menschen vermeiden, die unsere Arbeiter ausnutzen“, betont Bischof Santos. Nach Angaben von Migrante International arbeiten derzeit 15 Millionen OFWs in 239 Ländern. 2015 überwiesen sie umgerechnet rund 28 Milliarden Euro an ihre Familien zu Hause und trugen damit 8,5 Prozent zum Bruttosozialprodukt der
Philippinen bei.