Aus für die Luzerner «Tatort»-Kommissare

​Neue Folgen aus Zürich

Aus für Luzerner Tatort. Foto: epa/Urs Flueeler
Aus für Luzerner Tatort. Foto: epa/Urs Flueeler

ZÜRICH (dpa) - Der bei TV-Zuschauern nicht besonders beliebte «Tatort» aus Luzern in der Schweiz wird abgesetzt. Wie das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) am Donnerstag mitteilte, werde der Schweizer «Tatort» künftig in Zürich spielen. Das SRF und das Ermittler-Duo Stefan Gubser und Delia Mayer habe sich entschieden, nach neun Jahren und 17 Folgen «zu neuen Horizonten aufzubrechen», heißt es in der Mitteilung des SRF. Gubser löste als Kommissar Reto Flückiger Fälle, Mayer als Kommissarin Liz Ritschard. Die letzten beiden Luzerner Folgen dreht das SRF in diesem Jahr, 2019 werden sie ausgestrahlt.

Wer die neuen Schweizer «Tatort»-Folgen schreibt und vor allem, welche Kommissare künftig in Zürich ermitteln werden, soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. «Es war eine aufregende, intensive Zeit, die ich nicht missen möchte», sagte Gubser zum Ende seiner Laufbahn als «Tatort»-Kommissar. Delia Mayer meinte, sie sei der Rolle der Liz Ritschard entwachsen. Sie wünsche dem Team einen tollen Neustart mit frischem Wind, Spaß und Risikobereitschaft. Laut dem «Tagesanzeiger» werden auch die neuen Folgen auf Schweizerdeutsch gedreht und für das Publikum in Deutschland auf Hochdeutsch synchronisiert.

SRF-Spielfimchef Urs Fitze sagte der Zeitung weiter, dass sich Zürich als neuer Drehort wegen weltweit bekannter Institutionen wie der Hochschule ETH und dem Fußballverband Fifa, aber auch wegen des Sitzes internationaler Konzerne wie Google anbiete. Außerdem habe die Stadt wichtige Kulturhäuser wie das Opernhaus oder das Schauspielhaus und sei als Partystadt bekannt.

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