MANILA: Aus Angst vor ihrer Ermordung durch die Polizei haben sich auf den Philippinen Tausende Drogendealer und –gebraucher der Polizei gestellt.
Auf den ganzen Philippinen sollen sich bereits mehr als 11.000 in Drogenkriminalität verwickelte Menschen der Polizei ergeben haben. Darunter seien auch Beamte gewesen. Seit dem Amtsantritt von Präsident Rodrigo Duterte am 30. Juni sind bereits mehr als 70 Drogendealer und -konsumenten von der Polizei erschossen worden. Menschenrechtsorganisationen und die katholische Kirche protestieren gegen diese außergerichtlichen Morde. Wenige Tage nach seinem Amtsantritt hatte Duterte zudem fünf Polizeigeneräle beschuldigt, Paten der Drogenmafia auf den Philippinen zu sein.