Altersarmut in Thailand nimmt zu

Foto: epa/Narong Sangnak
Foto: epa/Narong Sangnak

THAILAND: Ein Wirtschaftsexperte des Finanzministeriums warnt vor den Folgen zunehmender Altersarmut. So verfügen nur die wenigsten über ausreichend Ersparnisse, um ihren Lebensunterhalt im hohen Alter zu bestreiten.

„Über 36,7 Prozent der älteren Thais sind auf die finanzielle Unterstützung ihrer Kinder angewiesen, während 33,9 Prozent völlig auf sich allein gestellt sind und weiter arbeiten müssen“, erklärte Dr. Pan Ananapibut in der Zeitung „The Nation“. Lediglich 5,4 Prozent der alternden Gesellschaft sind in der Lage, von ihren Ersparnissen zu leben, so Dr. Pan.

Auch die staatlichen Fördergelder für Alte zwischen 600 und 1.000 Baht pro Monat betrachtet der Experte lediglich als ein Tropfen auf den heißen Stein: „Die gesetzliche Rentenversicherung dient als Neben- und nicht als Haupteinkommen.“ Selbst Angestellte, die über 25 Jahre in die Sozialversicherung eingezahlt haben und in den letzten fünf Jahren vor ihrer Pensionierung ein Gehalt von über 15.000 Baht bezogen haben, müssen Dr. Pan folgend bedenken, dass ihre Rente lediglich 5.250 Baht pro Monat betragen wird. Er ist sich sicher, dass der Großteil mit diesem Betrag nicht über die Runden kommen wird.

Da Studien belegen, dass viele Senioren alleine leben und keine Unterstützung von ihren Kindern erhalten, sind immer mehr Menschen auf die finanzielle Hilfe des Staates angewiesen. Somit stellt die alternde Gesellschaft auch in Thailand eine neue Herausforderung für den Staat dar.

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Dracomir Pires 04.07.16 10:05
Die Reichen sind nicht schuld
Herr J.N.K.L., der Link zur Schweiz ist etwas gewagt. Dort bezahlen die Reichen viele Steuern. Was aber viele Schweizer in die Armut treibt, ist die Masseneinwanderung. Jedes Jahr kommen so viele Ausländer wie die Stadt St.Gallen Einwohner zählt. JEDES JAHR! Die Fremden drängen ins Sozialnetz sowie auf den Arbeitsmarkt und konkurrieren die Schweizer.
Michele Tedesco 03.07.16 13:31
Armut im Alter
Das die Kinder von Alten Menschen nicht helfen ist normal. Mancher kümmert es nicht und andere haben den alten wert vergessen das man für seine Eltern im alter sorgen sollte so gut es geht.

Dies ist alter Thai wert aber der geht nicht mehr. Die meisten kämpfen selbst mit Ihrem Gehalt das Sie überlebenden können. Ganz zu schweigen von den meisten Thailändische Männer die ja fast alle saufen und dann selbst Hilfe suchen. Die Frauen achten da etwas mehr auf mamma und pappa. Aber da ist das geht auch zurück. Meiner Meinung nach sollte 15000 baht mindesten pro Monate bezahlt werden auch der klo Frau. Und dies ist möglich. Die Thais verstehen nicht wenn mehr geld jemand hat mehr er aus geben wird! Kreislauf von Geld. Aber wie gesagt die wo die schnallen das nicht. Lg
Oliver Harms 03.07.16 13:24
altersarmut
es ist genau wie in deutschland!!nur ist es in thailand so wie es schon immer war!die kinder sind für ihre eltern verantwortlich!
das ist in anbetracht der banken und bonzen macht auf dieser welt zum glück für die alten menschen reales thailändisches leben.ich gebe meinem schwiegervater jeden monat 150 euro.da zu kommen arzt besuche und medikamente.dieses wird aber unter den kindern geteilt!
Ingo Kerp 03.07.16 13:12
Altersarmut
ist schon ein großes Thema, nicht nur in Thailand. Wie wäre es, spöttisch gesagt, wenn die älteren Thais sich auf den Weg nach DE machen und bei Ankunft den Paß wegwerfen. Sie müßten nur vorher das Wort "Asyl" lernen und schon ist ihr Lebensabend in der deutschen sozialen Hängematte gesichert.

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