BANGKOK: Für die Wasserkrise macht Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha die vorherigen Regierungen verantwortlich.
Sie hätten den Verlust von Wassereinzugsgebieten verschuldet und die Talsperren nicht aufgefüllt. Das habe jetzt zu dem Notstand geführt. Seine Regierung, so der Premier weiter, habe bereits im Vorjahr auf die Wasserarmut aufmerksam gemacht und Vorbereitungen getroffen. Nur: „Woher sollen wir Wasser ohne Wassereinzugsgebiete nehmen?“ Flugzeuge stiegen jeden Tag auf, doch ohne Wolken könne kein künstlicher Regen erzeugt werden. Die Regierung habe veranlasst, in den Dürregebieten 50.000 Brunnen zu graben. Prayut versprach, dass die 7.000 Dörfer ohne Leitungswasser innerhalb von zwei Jahren an das Netz angeschlossen werden.