14 Kältetote und überflutete Häuser

Im Norden des Landes haben die Behörden begonnen, wärmende Decken an einkommensschwache Bevölkerungsgruppen in abgelegenen Gebieten zu verteilen. Foto: The Nation
Im Norden des Landes haben die Behörden begonnen, wärmende Decken an einkommensschwache Bevölkerungsgruppen in abgelegenen Gebieten zu verteilen. Foto: The Nation

THAILAND: Die Kältewelle hat im Norden und Osten des Landes mindestens 14 Menschen das Leben gekostet.

Laut dem Katastrophenschutzamt starben sie an den Folgen einer Unterkühlung. Kältetote werden gemeldet aus den Provinzen Udon Thani, Chai Nat, Samut Prakan, Nakhon Ratchasima, Sakon Nakhon, Tak, Prachin Buri und Rayong. Im Süden flohen Hunderte Menschen in Panik aus ihren Häusern, oder sie mussten in den Provinzen Pattani, Nakhon Si Thammarat und Narathiwat vor dem hohen Wellengang im Golf von Thailand in Sicherheit gebracht werden. Mehrere Dörfer entlang der Küste wurden überschwemmt. Der Monsun hatte Regen, heftige Winde und bis zu vier Meter hohe Wellen gebracht. In Nong Chik und Yaring der Provinz Pattani standen Bungalows unter Wasser, Touristen mussten evakuiert werden. 20 Fischkutter wurden in Nakhon Si Thammarat beschädigt, die Behörden warnten die Eigner von kleinen Booten auszulaufen. An den Stränden der Region galt ein striktes Schwimmverbot.

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Thomas Thoenes 28.01.16 10:06
Das hätte nicht sein müssen.
Bei dieser Kältewelle fehlte mir irgendwie die Thailändische Freundlichkeit, Tolleranz und Gastfreundschaft.
Ich war übers Wochenende 23/24. in Hongkong und kam Montag Nacht um 2:30AM am Bahnhof Nakhon Ratchasima an. Um die Uhrzeit und bei den Temperaturen war kein TukTuk da und ich musste warten. Während dessen sah ich wie jemand der zum Personal gehörte eine ältere Frau die hinter einer Theke in der Bahnhofshalle schlief, weil es dort windgeschützt war, weckte. Sie müsse hinter der Theke weg, dort dürfe sie nicht schlafen. Sie stand dann erst mal verwirrt und frierend in der Halle, nur ein T-shirt,eine knielange dünne Stoffhose und die üblichen Badelatschen an. Ich hab mich dann eingemischt, aber wie so oft und nicht nur wegen der Sprachbarriere völlig sinnlos. Er nickte nur höflich und sie stand da wie Pik 7. Mitkommen wollte sie auch nicht, ich denke sie verstand nicht, was ich wollte oder hatte Angst ich würde ihr was gutes antun zu Hause :-) Da ich ja nur 2 Tage weg war, hatte ich also nur kleines Gepäck und so konnte ich ihr nur ein T-Shirt in 3 XL geben damit sie etwas warmes zum anziehen hatte. Für sie war das wie ein langes Nachthemd und wir mussten beide lachen wie sie damit aussah. 200 THB für Frühstück und was zum anziehen und dann kam mein TukTuk. Ich bin mir sicher, dass die "offiziellen" 14 Todesfälle auch durch etwas mehr Mitgefühl hätten vermieden werden können.

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