Zwei tote Flüchtlinge in Kleinbus entdeckt

Foto: Freepik
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SIEGENDORF: In Österreich sind zwei Flüchtlinge tot in einem Kleinbus entdeckt worden. Die beiden Männer dürften sich laut Polizei schon vor der Fahrt über die ungarische Grenze in einem schlechten körperlichen Zustand befunden haben, sagte ein Sprecher der Landespolizeidirektion Burgenland der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Zuerst hatte die «Kronen Zeitung» berichtet.

26 weitere Personen wurden nach jüngsten Angaben aufgegriffen. Zunächst war von 28 Männern die Rede gewesen. Sie benötigten laut Polizei keine ärztliche Hilfe und wurden mit Wasser versorgt. «Wir konnten Schlimmeres verhindern», meinte Gerald Tatzgern, Leiter der Zentralstelle zur Bekämpfung der Schlepperkriminalität im Bundeskriminalamt. Soldaten des Bundesheeres hatten das Fahrzeug angehalten und kontrolliert, weil es ihnen verdächtig vorgekommen war. Der Fahrer des Kleinbusses flüchtete.

Wie ein Polizeisprecher gegenüber der APA weiter erklärte, handle es sich bei den Migranten um Syrer und Kurden. Das Gebiet rund um die Grenzregion Siegendorfer Puszta wurde für die Fahndung am Dienstagnachmittag weiträumig abgesperrt. Mit einem Polizeihubschrauber und Hunden wurde der Schlepper im Wald gesucht. Die Polizei ging davon aus, dass er bewaffnet sein könnte.

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