Youssefian entschuldigt sich für rassistische Äußerung im Dschungel

Das Model Janina Youssefian steht auf dem Oktoberfest im Käferzelt. Foto: Felix Hörhager/dpa
Das Model Janina Youssefian steht auf dem Oktoberfest im Käferzelt. Foto: Felix Hörhager/dpa

BERLIN: Als Reaktion auf ihren Rauswurf aus dem RTL-Dschungelcamp wegen einer rassistischen Äußerung hat Janina Youssefian bei Instagram um Verzeihung gebeten. «Ich möchte mich öffentlich für meine Äußerungen entschuldigen. Es tut mir aufrichtig leid, dass ich im Dschungelcamp so sprachlich entgleist bin. Mein Verhalten und meine Äußerung Linda (Nobat) gegenüber sind nicht zu entschuldigen», postete die 39-Jährige am frühen Dienstagmorgen in dem sozialen Netzwerk. Dazu stellte sie ein Bild, auf dem in großen Buchstaben «Ich bin gegen Rassismus» zu lesen ist.

Youssefian und ihre Mit-Kandidatin Nobat waren nach einer zunächst gemeinsam überstandenen Dschungelprüfung in einen heftigen Streit geraten und hatten sich gegenseitig beleidigt. In diesem Zusammenhang äußerte sich Youssefian rassistisch und beleidigend gegenüber Nobat.

Die 39-Jährige versuchte in der Show noch, sich bei Nobat zu entschuldigen: «Es tut mir leid, wenn das rassistisch rüberkam. Das war nicht so gemeint.» Die ehemalige «Bachelor»-Kandidatin nahm die Entschuldigung jedoch nicht an. Sie habe Youssefian gehört, wollte ihr aber in Zukunft aus dem Weg gehen, kündigte sie an. «Wer etwas Rassistisches sagt, ist auch Rassist», sagte die 26-Jährige.

In der Folge, die am Montagabend ausgestrahlt wurde, begleiteten Mitarbeiter die 39-Jährige schließlich aus dem Camp in Südafrika. Youssefians Mitwirkendenvertrag sei gekündigt worden und sie werde zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Heimreise antreten, teilte RTL via Twitter mit. «RTL duldet ein derartiges Verhalten nicht», hieß es. Die Reality-Show «Ich bin ein Star, holt mich hier raus» (IBES) wird aktuell in der 15. Staffel ausgestrahlt.

Bei Instagram schrieb Youssefian weiter: «Ich habe selbst einen Immigrations Hintergrund und möchte noch mal ausdrücklich sagen, dass ich mich von Rassismus distanziere und diesen nicht toleriere. Ich habe selbst schon selber Rassismus erfahren müssen und weiß, wie schmerzlich es ist. Es ist die unterste Form einer Beleidigung.» Sie könne die Situation aber nicht zurückdrehen.

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