BANGKOK: Seit dem 1. Februar 2025 verweigern thailändische Banken die Eröffnung neuer Bankkonten für Ausländer, die visafrei eingereist sind oder sich mit einem Touristenvisum im Land aufhalten. Die Banken berufen sich auf internationale Geldwäschebestimmungen, insbesondere im Kampf gegen betrügerische „Maultierkonten“.
Diese neue Bestimmung trifft vor allem jene, die bisher ohne größere Hürden innerhalb Thailands den Visatausch vorgenommen haben, weiß Stefan Fabbro, Gründer und Eigentümer von FS Consulting in Pattaya.
„So einen Aussetzer gab es bereits vor etwa zwei Jahren, aber diesmal wirkt es deutlich ernster“, erklärt Fabbro. „Viele Personen über 50 Jahre reisen visafrei nach Thailand in dem Glauben, hier unkompliziert das Non-Immigrant O Retirement Visa beantragen zu können – oft, weil Freunde oder Bekannte genau diesen Weg erfolgreich gegangen sind.“
Ohne Bankkonto keinen Visatausch
Durch die neuen Bestimmungen wird der übliche Ablauf jedoch erheblich erschwert. „Wer keinen Einkommensnachweis vorlegen kann, hinterlegt in der Regel die erforderlichen 800.000 Baht auf einem thailändischen Konto, um die Anforderungen zu erfüllen. Für Personen, die jedoch erst nach ihrer Einreise ein Konto eröffnen möchten, ist dies nun nicht mehr möglich“, erklärt Fabbro. „Nur wer bereits ein thailändisches Konto oder eine vom Konsulat bestätigte Einkommensbestätigung besitzt, kann den Visatausch wie gewohnt durchführen.“
Alternative Lösungen
FS Consulting empfiehlt Betroffenen daher, das Non-Immigrant O Retirement Visa bereits im Heimatland über das eVisa-Verfahren zu beantragen. „Hier kann der Einkommensnachweis noch auf einem deutschen Konto erbracht werden“, erläutert Fabbro. „Nach Einreise erhalten Antragsteller ein 90-Tage-Visum und können dann problemlos ein thailändisches Bankkonto eröffnen, um die 800.000 Baht zu transferieren und anschließend die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen.“
FS Consulting unterstützt seine Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv bei der eVisa-Beantragung. „Wichtig ist, dass sich Interessenten rechtzeitig vor der Abreise bei uns melden, damit wir alle notwendigen Schritte einleiten können. Andernfalls droht der Traum vom Leben in Thailand bereits kurz nach der Ankunft zu scheitern“, warnt Fabbro.
Deposit-Schlupfloch geschlossen
In den letzten Wochen haben einige Agenturen ihre Dienstleistungen im Bereich Visatausch und Verlängerungen eingestellt. Der Hauptgrund liegt darin, dass einige Anbieter ihren Kunden die erforderlichen 800.000 Baht vorübergehend zur Verfügung stellen, häufig in Verbindung mit einem Bankkonto. Dieses Schlupfloch wurde nun von den zuständigen Behörden gestopft. „FS Consulting bietet solche illegalen Dienstleistungen bewusst nicht an“, betont Fabbro. „Wir führen Visatausch und Verlängerungen ausschließlich auf legalem Wege durch, weshalb wir davon nicht betroffen sind. Unsere Kunden schätzen gerade diese Transparenz und Rechtssicherheit.“
Aktuelle Informationen und Änderungen veröffentlicht das Unternehmen regelmäßig unter facebook.com/fsconsultingcoltd auf Facebook-Seite.