Sommerbeginn – längster Tag des Jahres

Sommersonnenwende auf der Nordhalbkugel: Der längste Tag des Jahres markiert den astronomischen Beginn des Sommers am 21. Juni. Foto generiert von OpenAI's DALL·E
Sommersonnenwende auf der Nordhalbkugel: Der längste Tag des Jahres markiert den astronomischen Beginn des Sommers am 21. Juni. Foto generiert von OpenAI's DALL·E
Von: Martin Rüegsegger
Beginn: Sonntag, 21. Juni 2026 00:00 Uhr
Ende: Sonntag, 21. Juni 2026 23:59 Uhr
Standort: DE/CH/AT

Der astronomische Sommer beginnt mit der Sommersonnenwende. An diesem Tag steht die Sonne senkrecht über dem Wendekreis, und auf der jeweiligen Erdhalbkugel ist der längste Tag des Jahres erreicht. Die Sonne erreicht ihren höchsten Stand am Himmel, bevor die Tage wieder allmählich kürzer werden.

Auf der Nordhalbkugel fällt die Sommersonnenwende auf den 21. Juni. Auf der Südhalbkugel beginnt der Sommer hingegen am 21. oder 22. Dezember. Ab diesem Zeitpunkt verkürzen sich die Tage wieder, während die Nächte langsam länger werden.

Der astronomische Sommer endet mit der herbstlichen Tagundnachtgleiche. Im Norden liegt dieser Zeitpunkt am 22. oder 23. September, im Süden am 20. März oder in der Nacht zum 21. März. Dann sind Tag und Nacht nahezu gleich lang, und der Herbst beginnt.

Ursache für dieses Phänomen ist die Neigung der Erdachse um rund 23,5 Grad. Dadurch wird die jeweilige Halbkugel im Jahresverlauf unterschiedlich stark von der Sonne beschienen. Zur Sommersonnenwende ist die Nordhalbkugel der Sonne am stärksten zugeneigt – deshalb sind die Tage besonders lang und die Sonneneinstrahlung am intensivsten.

Seit Jahrhunderten wird dieser Zeitpunkt in vielen Kulturen gefeiert. Sonnwendfeuer, Mittsommerfeste oder traditionelle Bräuche erinnern daran, wie eng der Lauf der Sonne früher mit Landwirtschaft, Ernte und Jahreszeiten verbunden war. Der längste Tag des Jahres steht bis heute symbolisch für Licht, Wärme und die Hochphase des Sommers.


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