Fronleichnam – Hochfest der Eucharistie

Fronleichnam wird mit einer feierlichen Prozession durch das Dorf begangen, um die Eucharistie zu ehren. Foto generiert von OpenAI's DALL·E
Fronleichnam wird mit einer feierlichen Prozession durch das Dorf begangen, um die Eucharistie zu ehren. Foto generiert von OpenAI's DALL·E
Von: Martin Rüegsegger
Beginn: Donnerstag, 4. Juni 2026 00:00 Uhr
Ende: Donnerstag, 4. Juni 2026 23:59 Uhr
Standort: DE/CH/AT

Fronleichnam, offiziell das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“, zählt zu den bedeutenden Feiertagen im katholischen Kirchenjahr. Gefeiert wird es am zweiten Donnerstag nach Pfingsten. Im Mittelpunkt steht der Glaube an die Realpräsenz Jesu Christi in der Eucharistie – also daran, dass Christus im gewandelten Brot und Wein gegenwärtig ist.

Seinen Ursprung hat das Fest im 13. Jahrhundert. Auslöser waren Visionen der heiligen Juliana von Lüttich, die sich eine besondere Verehrung des Allerheiligsten wünschte. Papst Urban IV. führte Fronleichnam im Jahr 1264 als verbindliches Fest für die gesamte katholische Kirche ein. Seither wird es in vielen katholisch geprägten Ländern feierlich begangen.

Charakteristisch für Fronleichnam sind die Prozessionen, bei denen Gläubige durch geschmückte Straßen ziehen. In einer Monstranz wird die konsekrierte Hostie – als Zeichen des Leibes Christi – mitgeführt. Entlang des Weges werden Altäre aufgebaut, Blumen gestreut und Segnungen erteilt. Neben der liturgischen Bedeutung ist der Tag vielerorts auch ein Ausdruck gelebter Gemeinschaft, oft begleitet von Musik, Trachten und regionalen Traditionen.


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