Prawit: Yinglucks Fluchthelfer werden zur Rechenschaft gezogen

Foto: The Nation
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BANGKOK: Jeder, der Yingluck Shinawatra bei der Flucht aus Thailand geholfen habe, werde zur Rechenschaft gezogen, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Verteidigungsminister Prawit Wongsuwan am Mittwoch.

Mit der Zeit werde sich der Fall aufklären, dann würde die Person, die die ehemalige Ministerpräsidentin Yingluck aus dem Land gebracht habe, sich verantworten müssen. Prawit will weder den Aufenthaltsort Yinglucks noch Personen kennen, die ihr geholfen haben.

Regierungssprecher Generalleutnant Werachon Sukondhapatipak sagte, er wisse nicht, ob am Donnerstag bei der Tagung der Kabinette aus Thailand und Kambodscha Yinglucks Name zur Sprache komme. An der Konferenz nehmen Premier Prayut Chan-o-cha und Prawit teil. Kambodscha ist seit der Flucht Yinglucks immer wieder als Transitland genannt worden. Von dort soll sie nach Singapur und dann weiter nach Dubai geflogen sein, wo ihr ebenfalls aus Thailand geflohener Bruder Thaksin lebt.

Während der stellvertretende Polizeichef General Srivara Rangsibrahmanakul gegenüber den Medien sagte, die Polizei habe ihre Informationen über Yingluck Shinawatra dem Militär übersandt, widersprach Oberst Winthai Suvaree als Sprecher der Junta. Das Militär habe keine Informationen über Yinglucks Flucht erhalten.

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