Zahl der Ausländer nimmt zu

Foto: Markus Mainka / Fotolia.com
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WIESBADEN (dpa) - Der Anteil der ausländischen Bevölkerung in Deutschland ist weiter gewachsen. Ende vergangenen Jahres lebten rund 10,9 Millionen Ausländer im Land, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag berichtete.

Das war per Saldo ein Zuwachs von 2,7 Prozent (292.000). Den 1,303 Millionen Neuankömmlingen standen im Ausländerzentralregister 1,012 Millionen Abwanderer gegenüber. Insgesamt leben 82,979 Millionen Menschen in Deutschland (Stichtag: 30.9.2018).

Erneut stark zugenommen hat im vergangenen Jahr die Zuwanderung von Menschen mit einer Arbeitserlaubnis aus Staaten außerhalb der EU. Bis zum Jahresende 2018 kamen insgesamt 266.000 Menschen als sogenannte Erwerbsmigranten (Vorjahr: 217 000) nach Deutschland. Das war im dritten Jahr in Folge ein Zuwachs von mehr als 20 Prozent. Zu den Hauptherkunftsländern zählten Indien (12 Prozent), China (9 Prozent), Bosnien und Herzegowina (8 Prozent) sowie die USA (7 Prozent).

Diese Menschen waren im Durchschnitt 35 Jahre alt, die meisten waren Männer (68 Prozent). In mehr als 83 Prozent der Fälle hatten sie eine befristete Aufenthaltserlaubnis. 17 Prozent durften sich unbefristet in Deutschland niederlassen.

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